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Pokalspiel aus fränkischer Sicht

Pokalspiel aus fränkischer Sicht

Über die Partie der ersten DFB-Pokalrunde zwischen Eintracht Trier und dem 1. FC Nürnberg schreibt dieser Leser:



Was erwartet man,wenn ein Erstligist auf einen Viertligisten trifft? Jedenfalls etwas anderes als das Vorgeführte. Wenn man die Klassenunterschiede gedanklich beiseiteschiebt, so handelte es sich um ein spannendes, abwechlungsreiches Spiel mit offenem Ergebnis. Jede Mannschaft hatte ihre Chancen,wobei die Eintracht in der zweiten Halbzeit einem Ausgleich näher war als der Club dem zweiten Tor.

Wie ist eine vermeintliche Gleichwertigkeit bei diesen formal großen Klassenunterschieden möglich? Man sollte es nicht der Pokalmentalität zuschreiben, obwohl die Eintracht in der Vergangenheit besondere Verdienste idiesem Punkt hat. Es kann aber immer nur so gut gespielt werden, wie es der Gegner zulässt. Der Club hat einiges zugelassen: Die Defensive war leicht zu verwirren, der Sturm war schwach. Seit Mintal nicht mehr der torsichere Stürmer ist, hat sich nicht mehr viel getan auf diesem Gebiet (ausgenommen vielleicht Bunjaku). Das erklärt auch die kleine Torausbeute in der vergangenen Saison.Warum ändert die Clubführung nichts daran?

Auf der anderen Seite: Nach den vielen negativen Berichten über die Eintracht im letzten Jahr war die Mannschaft eine höchst positive Überraschung und ist verantwortlich für ein gutes Pokalspiel an einem verregneten Sonntagnachmittag.

Walter Krug, Trier

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