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PST heißt wieder Post-Sportverein

PST heißt wieder Post-Sportverein

Schuldenfrei, aber nicht risikolos geht der größte Sportverein der Region, der sich nun wieder Post-Sportverein Trier nennt, in die Zukunft. Das Präsidium mit Berthold Welter an der Spitze wurde auf der Jahreshauptversammlung wiedergewählt.

Trier. Den Verein Post-Sport-Telekom Trier gibt es nicht mehr, es lebe der Post-Sportverein! Mit ihrem einstimmigen Votum haben die Delegierten der Jahreshauptversammlung von Triers größtem Sportverein ihrem Club seinen ursprünglichen Namen wiedergegeben: Post-Sportverein Trier, griffig abgekürzt PST.Die vor etwa zehn Jahren vorgenommene Namensänderung in Post-Sport-Telekom wurde damit zurückgenommen. Diese war damals eine Art Vorleistung für eine erhoffte Unterstützung des aus der Post hervorgegangenen Telekommunikationsunternehmens, erklärte PST-Präsident Berthold Welter. Doch die Trierer Telekom-Niederlassung wurde bald geschlossen, der Vereinsname blieb - bis jetzt.Der alte und neue PST-Vorsitzende steht eine weitere Amtsperiode einem schuldenfreien Verein vor. Die Zukunft ist aber ungewiss: "Wie ein Damoklesschwert schwebt die Toni-Chorus-Halle über uns und über Ihnen, Frau Birk", sagte Welter auch mit Blick auf Angelika Birk, der zuständigen Trierer Bürgermeisterin, die gemeinsam mit dem stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Michael Maxheim, dem Sportakademie-Vorsitzenden Georg Bernarding und dem Ehrenvorsitzenden des rheinland-pfälzischen Triathlon-Verbands, Rainer Düro, die Jahreshauptversammlung verfolgte.Die Toni-Chorus-Halle mitten in der Stadt, eine von acht vereinseigenen Anlagen, ist marode. "Irgendwann müsssen wir damit rechnen, dass der Boden nicht mehr mitspielt", nannte Finanzreferent Thomas Lorenz das Hauptproblem, das weitere nach sich zieht. Denn ohne eine Dacherneuerung (durch das es regnet) mache eine Bodensanierung keinen Sinn. Und dann müsse die Halle energetisch auf den Stand der Zeit gebracht werden. Für all diese Maßnahmen habe man vor zwei Jahren Kosten in Höhe von 600 000 Euro ermittelt. Nach Abzug von Zuschüssen würde der PST demnach 350 000 Euro tragen müssen. "Die ganzen Anstrengungen der letzten zehn Jahre wären weg. Und es wäre fahrlässig zu glauben, dass wir das, was wir in den letzten zehn Jahren geschafft haben, noch einmal so schaffen würden", sagte Lorenz. Ehrungen: Ehrenmitgliedschaft: Michael Fremdling Langjährige Mitgliedschaft, 60 Jahre: Willi König. 50 Jahre: Hildegard Baum, Heinrich Christ, Margarete Natus, Hans Ruhnke. 40 Jahre: Franz Aubart, Margarete Aubart, Walter Bauernschmitt, Rudolf Beer, Karl Borrenkott, Walter Braun, Wolfgang Mutsch, Siegfried Rüttgers, Marianne Schmitz, Hans Georg Thiel, Wolfgang Wilmes Goldene PST-Ehrennadel: Martin Hammen, Manfred Weines, Hans Georg Thiel, Juliane Romberg Silberne PST-Ehrennadel: Günter Keukert, Bernd Fischer, Christiane Thömmes, Hans-Christoph Richarts, Alexandra Fischer-Horn, Frank May, Renate Schmitt, Werner Mahnhardt, Helmut Leyendecker, Stephan Ressler, Bianca Brittnacher, Maria Hunz, Domink Werhan, Marcel Knüttel, Andreas Theobald, Lucas Theis, Maike Hausberger, Christopher Pieper