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Public Viewing zum Finale: Uefa geht restriktiv vor

Public Viewing zum Finale: Uefa geht restriktiv vor

22. Juni 2012. EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Griechenland. Rund 6000 Fans fiebern beim 4:2-Erfolg auf dem Trierer Viehmarkt vor einer Großleinwand mit.


Zum Champions-League-Endspiel zwischen Dortmund und München wollten Alexander Brittnacher und Oliver Neufang an gleicher Stelle ebenfalls ein Public Viewing organisieren. Der Plan: eine 24 Quadratmeter große Videowall, ein abgesperrtes Areal für rund 3000 Fans, kein Eintritt. "Mit der Stadt war so weit alles besprochen. Wir hatten grünes Licht", berichtet Brittnacher. Die Ausgaben (unter anderem gut 2000 Euro für die Sondernutzung des Platzes) sollten durch den Verkauf von Getränken und lokales Sponsoring wieder reinkommen.
Brittnacher wandte sich an die Europäische Fußball-Union (Uefa), um Lizenzgebühren zu erfragen. Die Antwort: Für das Champions-League-Finale gibt\'s von der Uefa keine Lizenz. Ausnahmen sind Großveranstaltungen in den Finalisten-Städten Dortmund und München sowie in Berlin. Das heißt: kein Public Viewing auf dem Viehmarkt. "Ich verstehe nicht, warum das von der Uefa nicht gewünscht ist", ärgert sich Brittnacher.
Erlaubt sind laut Uefa-Regularien kleine, nichtkommerzielle Veranstaltungen mit maximal 500 Besuchern. Zudem darf es kein Sponsoring geben. Die Verwendung von Uefa-Logos ist ebenso untersagt. bl