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Radsport: Zwei Bestzeiten beim "Race of Champions"

Radsport: Zwei Bestzeiten beim "Race of Champions"

Die Veranstaltung bietet alles, um sich zu einem echten Klassiker zu entwickeln: Die dritte Auflage des vom RV Schwalbe veranstalteten "Race of Champions" hat erstklassigen, abwechslungsreichen Radsport geboten.

Trier. (wir) Schon fast sensationell war beim "Race of Champions" die Bestzeit, die Zeitfahrspezialist Wladimir Gottfried, amtierender Weltmeister der Mastersklasse, im ersten Teil der Prüfung hinlegte. Auf dem 20 Kilometer langen Flachstück zwischen Piesport und Leiwen verbuchte Gottfried einen Schnitt von 46,6 Kilometern pro Stunde und benötigte insgesamt 25:48 Minuten. Damit verbesserte er seine erst im Vorjahr um 42 Sekunden gesteigerte Bestmarke erneut um exakt eine Minute. Und das bei widrigen Witterungsbedingungen mit Regen und Gegenwind auf der zweiten Hälfte der Strecke ab der Thörnicher Brücke. Damit hatte der 58-Jährige die Grundlage für einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung gelegt.

Auf dem zweiten Platz im Flachstück landete Martin Büttner (26:48), der exakt die Gottfried-Zeit des Vorjahres erreichte. Dritter wurde Markus Wilmes (27:28/alle RV Schwalbe Trier). Am Berg zwischen Fell und Thomm, auf dem 3,7 Kilometer langen und bis zu 10 Prozent steilen Abschnitt, auf dem auch das Trierer Bergrennen ausgetragen wird, schlug die Stunde von Alain Hinzen, der in der Ebene den fünften Rang belegt hatte.

Hinzen, der sich auch als Spezialist mit dem Liegerad einen Namen gemacht hat, überwand die 335 Höhenmeter in 9:59 Minuten und stellte damit ebenfalls einen neuen Rekord auf. "Wir hätten es niemals für möglich gehalten, dass ein Fahrer auf dieser Strecke die Zehn-Minuten-Grenze unterbieten kann", kommentierte Schwalbe-Vorsitzender Günter Steffgen "die unglaubliche Zeit".

Hinzen, der einen Schnitt von 22,2 Kilometern pro Stunde erzielte, lag 34 Sekunden vor Wilmes und 39 Sekunden vor Büttner. Der 35-jährige Büttner sicherte sich so mit drei Sekunden Vorsprung vor seinem Trainingskameraden Gottfried die Gesamtwertung. Auf den Plätzen folgten Wilmes und Hinzen.

Beste Frau in der Gesamtwertung war Karina Zenz, die auch in der Ebene die Beste war.

Am Berg verbuchte die Luxemburgerin Christine Kovelter die schnellste Zeit.