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Regionale Starter Griebel/Rath setzen als 24. ein tolles Zeichen

Regionale Starter Griebel/Rath setzen als 24. ein tolles Zeichen

24. im Gesamtklassement, Sieger der mit 18 Fahrern besetzten starken Klasse RC4: Für das heimische Duo Marijan Griebel/Alexander Rath endete ihre vierte Deutschland-Rallye mit einem sehr guten Ergebnis.

Trier. Es war die größte sportliche Herausforderung ihrer bisherigen Karriere: Als Mitglied des ADAC Opel Junior Teams nahmen der 25-jährige Marijan Griebel aus Hahnweiler im Hunsrück und der am Samstag 30 Jahre alt gewordene Alexander Rath aus Trier ihre erste WM-Rallye in ihrem bisher leistungsstärksten Fahrzeug auf.
"Viel besser geht es wirklich nicht. Wir können sehr zufrieden sein", bilanzierte Rath, der die Prüfungen der Deutschland-Rallye mit denen des EM-Laufes in Ypern (B) vor ein paar Wochen verglich. "Das war schon eine Herausforderung, auch weil es ja über drei Tage ging. Aber mit dem 190 PS starken Opel Adam eine Wertungsprüfung von mehr als 40 Kilometer in dieser irren Rallye-Arena vor Tausenden von Leuten auf der Panzerplatte zu fahren, das ist natürlich etwas ganz Besonderes."
Da, so Rath, laufe es einem schon mal "heiß und kalt den Buckel herunter." Ein schöneres Geschenk zu seinem 30. Geburtstag hätte es nicht geben können. Für das von Opel und ADAC geförderte Team bleibt aber nicht viel Zeit zum Feiern. Bereits morgen brechen die beiden nach Tschechien auf. Dort steht dann am nächsten Wochenende die Barum-Rallye auf dem Programm. Bei diesem Lauf werden die Anforderungen für die beiden heimischen Piloten nicht geringer sein als vor den eigenen Fans, zählt die Veranstaltung mit ihrem ERC-Prädikat doch zur Rallye-Europameisterschaft. jüb