Reserve der SG Lüxem/Wittlich will Talente weiter reifen lassen

Reserve der SG Lüxem/Wittlich will Talente weiter reifen lassen

Die neu gegründete Spielgemeinschaft zwischen Lüxem und Wittlich war längst überfällig. Nach jahrelanger erfolgreicher Kooperation im Jugendbereich sollen jetzt auch bei den Senioren die Kräfte gebündelt werden. Erste und zweite Mannschaft sollen weiter zusammenwachsen.

Wittlich. Kräfte bündeln und verschmelzen lautet die Devise bei der SG Lüxem Wittlich für die neue Spielzeit. Dem sieht sich auch Reservetrainer Michael Scholer verpflichtet: "Erste und zweite Mannschaft sollen noch enger verschmelzen - die Unterschiede sollen geringer werden", sagt der erfahrene Coach, im Vorjahr noch selbst als Dirigent des Abwehrzentrums aktiv. Die zweite Mannschaft hat er behalten, doch wird die eine Liga höher auch mehr Engagement und Eigendisziplin erfordern. "Die A-Liga ist schon sehr stark. Wenn wir alle Spieler schnellstens zusammenführen, das Spielsystem verinnerlicht wird, dann kann auch die Zweite erfolgreichen Fußball spielen."
Der sechste Platz ist das erklärte Ziel. Nebenbei sollen die zahlreichen A-Jugendlichen schnell an den Seniorenbereich herangeführt werden, so dass in absehbarer Zeit der eine oder andere für die Bezirksliga fit ist. "Bisher klappt es schon hervorragend. Die Truppe ist willig, dynamisch und versucht die Vorgaben direkt umzusetzen", lobt Scholer. "Mit 16 Spielern ist der Kader groß genug, Verletzungsausfälle müssen wir aber mit beiden Mannschaften kompensieren."
Mit Pascal Löw, Christian Hayer (beide SG Buchholz), Vitale Pecoraro (Traben-Trarbach) und Johannes Baden (SV Dörbach) haben vier Spieler die Säubrenner verlassen. Aus der eigenen A-Jugend rücken Andreas Bayer, Ralf Zelder und Lukas Pickard nach. Zur taktischen Ausrichtung verkündet der Trainer, dass "wir einen offensiven und attraktiven Fußball spielen wollen, weil wir genug junge Leute haben, die nach vorn spielen. Geplant ist eine Viererkette, die sich noch finden muss", lässt Michael Scholer die Katze noch nicht ganz aus dem Sack. Unumstrittener Führungsspieler und auch Kapitän ist Sebastian Schug, der mit 24 Jahren auch ältester Akteur ist.
Das Kreispokalspiel gegen den SV Hetzerath am Sonntag sieht Scholer als erste Standortbestimmung. Danach wartet mit dem FSV Salmrohr II gleich ein Mitfavorit auf die Meisterschaft. L.S.