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Rheinlandliga Frauen: Drei verdiente Heimsiege

Rheinlandliga Frauen: Drei verdiente Heimsiege

HSG Wittlich II - HSG Mertesdorf/Ruwertal 26:17 (11:6) Der Sieg der Gastgeberinnen ist hochverdient, die Mannschaft belohnt sich für die gute Trainingsarbeit und fährt zwei wichtige Heimpunkte ein. Spielentscheidend war die Tatsache, dass die Eifelerinnen eine stabile, sehr offensiv ausgerichtete Abwehr stellten, hier zu zahlreichen Ballgewinnen kamen und einfache Tore über ihr Gegenstoßspiel erzielten.

"Wir freuen uns über diesen Sieg, haben mit Überzeugung gespielt und eine starke Deckungsleistung gezeigt. Dazu hatten wir mit Lena Diede eine starke Torhüterin. Allerdings haben wir im ersten Spielabschnitt einige Chancen über den erweiterten Gegenstoß nicht genutzt, sonst wäre die Führung noch deutlicher gewesen." Im zweiten Spielabschnitt habe man den Vorsprung kontinierlich ausgebaut, resümierte Wittlichs Trainer Thomas Feilen. "Wittlich hat auch in der Höhe verdient gewonnen. Meinen Spielerinnen fehlte die Laufbereitschaft. Seit der Niederlage gegen Schweich ist der Wurm drin", resümierte Gästetrainer Schöler. HSG W II: Diede - Ambros (3), Junglen (4), Keil (2), Gaß, Esch (3), Pietzonka, Teusch (3), Flesch (2), Clemens (1), Ertz (2), Steffens (1/1), Schurich (5). HSG M/R: Becker und Zöllner - Reis, Schell (1), Schneider, Pinnel (1), N. Thielen (1/1), Ewald, Kohlhaas, Meyer (1), Fisch (4), Rosner (3), Kolditz (3), H. Thielen (3/1)
HSC Schweich - SV Untermosel 39:23 (21:12)
Wie erwartet siegten die Schweicherinnen gegen das Team von der Untermosel. Konzentriert startete das Team von Trainer Klaus Koller, führte über 3:0 und hatte beim 12:4 in der 17. Minute das Spiel früh entschieden. Kontinuierlich bauten die Schweicherinnen ihre Führung nach dem Wechsel aus. Immer wieder fing man die Bälle ab und kam zu leichten Toren über den Gegenstoß. "Permanent konnten wir wechseln ohne, dass ein Bruch im Spiel erkennbar wurde. Leider verletzte sich Elli Longen früh, der Rest der Spielerinnen trug sich in die Torschützenliste ein. Allerdings ist es schwer, gegen einen solchen Gegner die Konzentration hochzuhalten. Im Tor spielte Dani Lofi bis zur 50. Minute, die Restspielzeit dann Eva Kordel. Heute lief alles wunderbar, das ist natürlich auch dem Gegner geschuldet. Wir haben unser Ding heute durchgezogen", fand Trainer Klaus Koller. Über 30:15 in der 46. Minute gelang am Ende der deutliche 39:23 Erfolg. Lofi und Kordel - Schmitz L. (3), Hähner (10/3), Gores (1), Schmitz S. (2), Reuter (4), Dierschke 1, Longen, Karrenbauer (6), Gassanov (6), Braun (5), Schömann (1).
DJK/MJC Trier II - HSG Hunsrück II 30:16 (15:7)
Auf beiden Trainerbänken herrschte nach dem Spiel Zufriedenheit. Der Titelfavorit aus Trier hatte sich erwartungsgemäß gegen die Hunsrück Reserve durchgesetzt, doch beide Trainer zeigten sich von den Leistungen ihrer Mannschaften angetan. "Wir haben gut verteidigt, hatten eine überragende Bine Stockhorst im Tor und haben viele Gegenstoßtore über Silvi Solic erzielt. Zur Halbzeit war die Begegnung entschieden", sagte MJC Trainerin Franzi Garcia. Über 10:2 war das Spiel zur Halbzeit durch. "Wir haben aber unser Spiel bis zum Ende durchgezogen. Dabei platzte bei Alina Cartus endlich der Knoten im Angriff. Mit der Leistung bin ich zufrieden, doch wir vergeben noch zu viele Chancen", meinte Garcia. Trotz der Niederlage zeigte sich auch Gästetrainer Martin Bach zufrieden. "Sieht man von den Gegenstößen ab, standen wir im Verband gut. Ab der 14. Minute hat Meike Kirst im Tor bärenstark gehalten und mindestens 15 klare Bälle des Favoriten abgewehrt. Wir wurden in jeder Hälfte erst mit zunehmender Spieldauer besser", erklärte Bach. MJC: Stockhorst und Krämer - Pötters, Irsch (6/2), Gönnenwein, Kordel, Nerling (4/4), Cartus A. (5), Heid, Weinandy (4), Cartus L., Steil (3), Greinert (1), Solic (7). HSG: Kirst und Wolf - Schug (5/4), Waters, Simon (4), Hahn (1), Bach (2), Kappes (2), Schirokich, Bach H., Wagner (1), Neu (1). R.S.