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Ring gehört Läufern und Radfahrern

Ring gehört Läufern und Radfahrern

Wo sonst Motoren dröhnen, geht es an diesem Wochenende vergleichsweise ruhig zu: Der Nürburgring ist für zwei Tage bei Rad & Run am Ring das Mekka von mehr als 10 000 Radfahrern und Läufern.

Nürburgring. Ein Zwei-Tages-Mammutprogramm stemmen die Organisatoren. Eigentlich geht es bereits am Freitagabend (ab 19.30 Uhr) mit der Nudelparty und der offiziellen Eröffnung los. Nachmeldungen sind heute von 17 bis 23 Uhr und am Samstagvormittag (ab 6.30 Uhr) möglich. Höhepunkt sind aber nicht die Laufwettbewerbe über fünf und zehn Kilometer sowie über die legendäre Nordschleife (24,4 Kilometer), sondern die 24-Stunden-Radrennen für Rennradfahrer und Mountainbiker am Samstag ab 13 Uhr. Ähnlich wie bei den legendären 24-Stunden-Autorennen erleben auch die Radfahrer die Faszination der "Grünen Hölle" mit dem mörderischen Anstieg zur Hohen Acht während eines Tages und einer Nacht hautnah. Sonntags (Anmeldung 7 Uhr bis 12.30 Uhr, Strecke frei bis 15 Uhr) können auch Radfahrer, die keine Wettkampfambitionen pflegen, bei den Radtourenfahrten die Nordschleife kennenlernen.Auch einige ehemalige Spitzenradsportler drehen bei Rad am Ring ihre Runden. Der ehemalige Querfeldein-Weltmeister Mike Kluge geht mit einem Achterteam ins 24-Stunden-MTB-Rennen. Der ehemalige Tour-de-France-Etappensieger Klaus-Peter Thaler tritt auf der Nordschleife im Viererteam "Tour der Hoffnung" zugunsten krebskranker Kinder in die Pedale.Aus der Region wollen sich beispielsweise Stephan Bales und Frank Reiferscheid vom RSC Schneifel Prüm der Herausforderung stellen, 24 Stunden lang durch die "Grüne Hölle" zu fahren. teu www.volksfreund.de/laufen