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Rituale für den guten Zweck

Rituale für den guten Zweck

Nur noch gut zwei Wochen bis zum größten und längsten Benefizlauf der Region: Am zweiten Juli-Wochenende windet sich wieder der Läuferlindwurm des Hospizlaufs die Mosel entlang von Koblenz nach Trier.

Trier. Manchmal haben die Organisatoren des Hospizlaufs ein Luxusproblem. "Plötzlich stehen da Sixpacks mit Wasser. Das ist schön. Aber wenn man nicht das entsprechende Auto hat, um die zu transportieren, hat man ein Problem", nennt Ralf Haas ein Beispiel, das die große Hilfsbereitschaft beim Hospizlauf dokumentiert. Bisher hat das Organisationsteam immer eine Lösung gefunden. Im vergangenen Jahr fand das Wasser in einem LKW der Trierer Berufsfeuerwehr zu den durstigen Läuferkehlen.
Seit 2004 gibt es den Lauf als Benefizveranstaltung zugunsten des Trierer Hospizhauses. Im vergangenen Jahr wurden 32 000 Euro Spenden gesammelt, mit denen der Betrieb der Einrichtung zur Begleitung todkranker Menschen gesichert wird. Es gebe Firmen, die den Hospizlauf seit Jahren unterstützen. So sei es mittlerweile ein Ritual, am Morgen des Starttags zuerst ein Trierer Restaurant anzufahren, um Suppe für die Läufer abzuholen. Die Organisationsarbeit werde immer umfangreicher. Nicht zuletzt, weil immer mehr mitlaufen wollen. Im vergangenen Jahr liefen deutlich mehr als 600 Teilnehmer mit. teu