Rollstuhlbasketball: Keine Chance als kleine Chance

Rollstuhlbasketball: Keine Chance als kleine Chance

Wetzlar/Trier (AF) Auf dem Programm steht für die Doneck Dolphins Trier eine der kniffligsten Aufgaben der Saison. Es wird das Spiel mit der größten Zuschauerkulisse werden - und auch von Trier aus kann man das Auswärtsspiel beim RSV Lahn-Dill am Samstagabend (19.30 Uhr) aus verfolgen, ein Internet-Livestream macht’s möglich.

Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan geht aber ganz entspannt in die Aufgabe bei den Mittelhessen, die im Rollstuhlbasketball zur absoluten Weltspitze zählen. Grund Nummer eins: Trier ist krasser Außenseiter, hat nichts zu verlieren. Grund Nummer zwei: Im Testspiel in gleicher Halle kurz vor Saisonbeginn hielten die Dolphins bestens mit, verloren nur mit zwei Punkten. "Zudem hat Lahn-Dill teilweise eine neue Mannschaft. Da ist es gut, relativ früh gegen sie zu spielen, wenn das Team noch nicht so eingespielt ist", sagt Passiwan, der mit Ausnahme von Valeska Finger (Mandelentzündung) wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Ryan Wright hatte sich zwar am vergangenen Samstag am Finger verletzt, er sollte aber spielen können. "Wir brauchen einen richtig guten Tag, um dort zu überraschen", sagt er. Motto des Hessentrips: Die Chance nutzen, vermeintlich ohne Chance zu sein.
"Von der Qualität schätze ich Lahn-Dill etwa so stark ein wie im vergangenen Jahr." Besonders aufpassen müsse sein Team auf den Amerikaner Mike Paye, der in seinen zehn Jahren bei Lahn-Dill bereits 22 nationale und internationale Titel gesammelt hat, sowie auf Weltklassespieler und Neuzugang Brian Bell und den deutschen Nationalspieler Thomas Böhme.
Livestream (Sa, 19.30 Uhr): <%LINK auto="true" href="http://www.plattform3.de" text="www.plattform3.de" class="more"%>