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Rudern: 17 Australier bei Moselpokal-Regatta

BERNKASTEL-KUES. BERNKASTEL-KUES Die Liste der Nationen, die an der Moselpokal-Ruder-Regatta in Bernkastel-Kues teilgenommen hat, wird am 30. September um weitgereiste Sportler erweitert! "In diesem Jahr kommen 17 australische Ruderer zu uns, sie werden insgesamt in sieben Rennen starten", erzählt Marlene Schömann-Finck von der Zeltinger Ruder-Gesellschaft (ZRG). Gemeinsam mit Thomas Ruf vom Bernkasteler Ruderverein (BRV) leitet sie die größte Regatta auf der Mosel.

Im vergangenen Jahr kamen 1100 Sportler aus 110 Vereinen aus sechs Ländern am letzten September-Wochenende nach Bernkastel-Kues. Darunter sind zuweilen auch ehemalige Weltmeister und Olympiateilnehmer. Die Moselpokal-Regatta hat sich einen guten Ruf als eine der landschaftlich schönsten in Deutschland erarbeitet.
Die Weinbergslandschaft aus der besonderen Perspektive eines Ruderers zu erleben, ist ein großer Anreiz zur Teilnahme, zieht Niederländer, Schweden und Briten Jahr für Jahr zum Saisonabschluss an. Auch für die Australier, die vom Melbourne University Boat Club kommen. "Sie haben schon im vergangenen Jahr Interesse gezeigt. Aber die Organisation so einer Reise für 35 Personen ist dann doch nicht so einfach", berichtet Schömann-Finck, weshalb das Kürzel AUS nicht schon 2016 in der Ergebnisliste zu finden war. Seit Weihnachten stehe man nun aber im ständigen E-Mail-Kontakt. Dabei musste sich die Bernkastel-Kueser Regatta gegen weitere Veranstaltungen durchsetzen.
Natürlich kommen die Australier nicht mit ihren Booten nach Deutschland. "Jetzt müssen Boote und Steuerleute organisiert werden", erklärt Schömann-Finck die Aufgaben neben der üblichen Organisationsarbeit.