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Rudern: Kathrin Morbe muss in den Hoffnungslauf

Rudern: Kathrin Morbe muss in den Hoffnungslauf

Für Kathrin Morbe heißt es bei der U23-Weltmeisterschaft der Ruderer nun hoffen. Die 18-Jährige vom RV Treviris Trier muss nach dem dritten Platz im Vorlauf in den sogenannten Hoffnungslauf.

Gestern Vormittag waren im italienischen Varese die Belgierin Eveline Peleman (8:02,08 Minuten) und die Österreicherin Anna Berger (8:11,14) im Leichtgewichts-Einer von Beginn an schneller, als die Triererin. Morbe konnte auf der 2000-Meter-Distanz in 8:16,44 Minuten die US-Amerikanerin Katarina Floyd (8:31,16) und die Tunesierin Khadija Krimi (8:39,97) deutlich auf Distanz halten. An die ersten beiden Plätze, die ohne Umwege ins A-/B-Halbfinale führen, war aber kein Rankommen. Im Hoffnungslauf muss Morbe nun einen der beiden ersten Plätze belegen, um ihre Chance auf einen der beiden Endläufe am Sonntag zu wahren. "Es wird nicht einfach, aber machbar", zeigte sich Trainer Benedikt Schwarz gestern optimistisch. Das zweite vom Trierer Coach betreute deutsche Boot ist souverän ins A-Finale gerudert. Der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer gewann seinen Vorlauf bereits am Mittwoch in 6:58,48 Minuten zehn Sekunden vor Ungarn. Wenn sich die jungen Sportlerinnen nicht selbst im Wege stehen im Finale, sollte die Goldmedaille möglich sein, sagt Schwarz. teu