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Schnelle Achter auf der Mosel

Schnelle Achter auf der Mosel

Neues Kleid für die traditionsreichste Ruder-Regatta auf der Mosel: Am 29. September gibt es bei dem Langstreckenrennen auf der Mosel für Achter-Mannschaften erstmals ein Preisgeld zu gewinnen.

Bernkastel-Kues. Ruderer sind alles andere als die Großverdiener unter den Sportlern. Ohne die Sporthilfe würde der Deutschland-Achter mit dem Trierer Richard Schmidt ab Samstag in London nicht um olympisches Gold kämpfen.
Umso außergewöhnlicher ist es, dass der Bernkasteler Ruderverein und die Rudergesellschaft Zeltingen bei der 63. Auflage der Langstreckenregatta über vier Kilometer Prämien für die besten Achter-Teams ausgelobt haben. "Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal ein Preisgeld für den schnellsten Frauen- und Männerachter von jeweils 1000 Euro und 500 Euro für die Zweitplatzierten", erzählt Mitorganisatorin Marlene Schömann-Finck. Durch das Engagement einer Bernkastel-Kueser Weinkellerei können die beiden Ausrichtervereine diesen Anreiz setzen.
"Aufgrund des Preisgelds rechnen wir mit mehr Achter-Mannschaften", sagt Schömann-Finck. Der Deutschland-Achter wird nicht auf der Mosel zu sehen sein. Er startet am letzten September-Wochenende, wenn das Rrennen in Bernkastel-Kues ist, schon beim Kanal-Cup in Schleswig-Holstein. Aber auch so werden wieder rund 1000 Ruderer aus Deutschland, den Benelux-Staaten und Skandinavien erwartet.
Für die 64. Moselregatta "Um den grünen Moselpokal" im kommenden Jahr deutet Schömann-Finck bereits weitere Änderungen an. An der Ausschreibung der aktuellen Auflage habe man nichts mehr ändern können. Die Zusage des Sponsors sei erst nach deren Veröffentlichung gekommen. Eine Änderung wird es aber bereits am 29. September geben: Der "Weinrömer", den die Mannschaften der Siegerboote bisher erhielten, wird durch einen filigraneren Pokal ersetzt.