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Schwach gespielt und doch belohnt

Schwach gespielt und doch belohnt

Die vergangenen Wochen sind wenig erbaulich für den KSV Riol in der ersten Kegel-Bundesliga der Herren gewesen. Der deutsche Vizemeister hat die Form, die ihn bis zur Weihnachtspause auszeichnete, offensichtlich verloren. Riol II, amtierender Meister in der zweiten Liga, hat die Playoffs verpasst.

Trier. 1. Bundesliga Herren: SK Heiligenhaus - KSV Riol 5235:4965, 53:25, 3:0Der KSV Riol geht trotz der deutlichen Niederlage in Heiligenhaus als souveräner Zweiter hinter den KF Oberthal in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft, die am 11. Februar beginnen. Der KSV war mit dem Ziel nach Heiligenhaus gereist, den Hausherren einen Punkt abzuknöpfen, um deren Einzug in die Playoffs zu verhindern, da der SK Oberthal besser liegt. Von einem Punktgewinn war Riol am Ende weit entfernt, aber den Sprung unter die Top vier verpasste Heiligenhaus dennoch, da Duisburg und Paffrath ebenfalls 3:0 siegten. Marc Glöckner musste kurzfristig ersetzt werden, Christian Schneider war wegen zuletzt guter Auswärtsspiele ins Team gerückt, konnte aber nicht überzeugen. Das galt aber fast für das gesamte Rioler Sextett, das unter Beweis stellte, auf den Heiligenhauser Bahnen Probleme zu haben. Die Niederlage deutete sich schon nach dem ersten Block an, als nur Knobel sich in guter Form präsentierte, Blasen aber schwächelte. Nach dem Mittelblock mit Daniel Klink und Schneider war der Rückstand bereits gewaltig und das 0:3 praktisch besiegelt. KSV Riol: Knobel 873, Hoffmann 850, Mickisch 837, Blasen 824, Klink 805, Schneider 7762. Bundesliga Herren: SK Eifelland Gilzem - KF Oberthal II 5294:4984, 51:27, 3:0Das Beste haben sich die Eifeler bis zum Schluss aufgehoben. Mit neuem Bahnrekord besiegten die Gilzemer um Teamchef Klaus Dichter den Tabellenersten KF Oberthal II und sicherten sich somit noch die beste Ausgangsposition für den Kampf um den Klassenerhalt. "Hätten wir immer so gespielt, hätten wir eine Chance auf die Playoffs gehabt", trauerte Dichter Senior den zuvor vergebenen Chancen nach. Grundlage für den unerwartet klaren Erfolg waren die ausgeglichenste Mannschaftsleistung der Saison und ein überragender Christian Junk (918 Holz), dem Fränk Greischer (898) und der Teamchef (897) sehr nahekamen. SK Eifelland Gilzem: Junk 918, Greischer 898, K. Dichter 897, Reinert 881, T. Hoffmann 859, P. Dichter 841 KSV Riol II - KSC Hüttersdorf 4937:4855, 43:35, 2:1 Ein Kantersieg wäre die Voraussetzung für Riol II gewesen, um in der Playoff-Runde die Chance zu bekommen, den im Vorjahr errungenen Titel zu verteidigen. Nach dem 2:1 über den KSC Hüttersdorf, der in der Endabrechnung Platz drei belegt und versuchen wird, den Wiederaufstieg zu schaffen, war schon nach dem ersten Block ein 3:0 in weite Ferne gerückt, da Wolfgang Mentgen eine ganz schwache und Moritz Valentin nur eine durchschnittliche Zahl gelang. Der Mittelblock mit Carsten Krämer und Christian Bohn ließ noch einmal Hoffnung aufkommen, aber Riols Schlussduo brachte weniger Holz nach Hause als der Gegner. wir KSV Riol II: C. Krämer 864, Bohn 855, Valentin 825, Mahnke 818, Nickels 794, Mentgen 781