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Schwalbe-Fahrer fliegt allen davon

Schwalbe-Fahrer fliegt allen davon

Radsport: Max Valtey triumphiert bei Rennen in Belgien in einem anspruchsvollen Spurt.

Schwalbe-Fahrer fliegt allen davon
Foto: (g_sport

Trier/Longchamps (red) Max Valtey aus dem Elite-Team des RV Schwalbe Trier hat seine derzeit starke Form mit dem ersten Saisonsieg gekrönt. Der Radsportler setzte sich im belgischen Longchamps in einem Straßenrennen über 77 Kilometer im finalen Sprint auf einer Bergauf-Passage ins Ziel gegen die Konkurrenz durch. Sieben Mal war ein selektiver Elf-Kilometer-Rundkurs zu bewältigen. Früh setzte sich eine achtköpfige Spitzengruppe mit Valtey vom Rest des 110 Mann starken Fahrerfelds ab.
Tags darauf konnte das Schwalbe-Team bei einem Rennen im saarländischen Oberbexbach trotz guter Ansätze nur bedingt überzeugen. Der Sprung in eine Ausreißergruppe misslang, immerhin waren Max Valtey und Bene Becker in einer größeren Verfolgergruppe vertreten. Diese wurde jedoch drei Runden vor Schluss geschluckt, und im Sprint des Feldes blieb es bei Platz elf für Schwalbe-Kapitän Philipp Becker und Platz 19 für Basti Becker.
Beim internationalen GP von Hanau, einem Kriterium über 65 Kilometer, gelang Schwalbe-Elite-Fahrer Oliver Scholer nach einer fast einjährigen Verletzungspause in der Gesamtwertung Rang sieben. Nach seinem sehr achtbaren dritten Platz bei der Paris-Rundfahrt zuvor zeigt die Form Scholers damit wieder nach oben. "Der Junge wird uns noch viel Freude bereiten. Nach und nach kommen wieder die Ergebnisse, die wir von Oliver aus der Vergangenheit kennen", sagte Teamchef Michael Bittner.
Bereits seit mehr als 20 Jahren nehmen die Rennfahrer des RV Schwalbe in regelmäßigen Abständen bei dem Amateur-Etappenrennen in Paris. Organisiert wird es von Vereinen aus den Vororten im Norden und Osten der französischen Hauptstadt. Besonders der Verein EC Stains pflegt schon lange diese deutsch-französische Freundschaft und stellte auch in diesem Jahr wieder die Unterkunft für die Schwalbe-Mannschaft, die aus Organisator und Übersetzer Michael Brämer, Marcel Brech, Martin Rommelfanger, Oliver Scholer und Martin Gietzen, der vom Nachbarverein Stahlross Wittlich für dieses Rennen das Trikot wechselte, bestand. Ärgerlich für alle Teilnehmer war, dass die Rundfahrt auf der letzten Etappe abgebrochen wurde - dem Veranstalter war es trotz aller Mühen nicht gelungen, die Strecke vollständig vom Straßenverkehr zu sperren. Schon im Vorfeld hatte es Schwierigkeiten mit den Behörden gegeben. Wehmut kam bei der Siegerehrung auf, denn die Tour de l'Est Parisien wurde zum letzten Mal ausgerichtet.