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Schwalben auch im Ausland stark

Schwalben auch im Ausland stark

Das Team des Schwalbe Elite Teams Trier hat bei internationalen Rennen erneut seine Klasse bewiesen. Fahrer Andre Benoit erreichte in Marokko beispielsweise den fünften Platz.

Trier. Das Schwalbe Elite Team, das als semiprofessioneller Rennstall das radsportliche Aushängeschild der Region ist, sorgt im In- und Ausland weiter für Furore.
Nachdem Andreas Fließgarten im vergangenen Monat bereits zwei Rennen in den USA für sich entscheiden konnte, glänzten die Moselaner bei gut besetzten Rennen in Marokko und Luxemburg erneut mit Top-Platzierungen.
Bei drei internationalen Eintagesrennen in Nordafrika, bei denen um Weltranglistenpunkte gefahren wurde, war mit Philipp Becker, Andre Benoit, Benjamin Höber, Karsten Keunicke und Ragnar Wirths ein Quintett am Start.
Als sportlicher Leiter fungierte Peter Becker, der sich dank der Geschlossenheit seiner Mannschaft am Ende im Wettstreit mit afrikanischen Nationalmannschaften und europäischen Sportgruppen über viele gute Plätze freuen konnte.
Am weitesten vorne landete Andre Benoit, der am zweiten Tag mit Rang fünf das Treppchen nur knapp verfehlte und wertvolle Weltranglistenpunkte einfuhr.
Auch Philipp Becker (10.), Karten Keunicke (16.) und Ragnar Wirths (20.) konnten sich im Vorderfeld platzieren. Der Veranstalter in Marokko stellte den Schwalben nach diesen starken Leistungen weitere Einladungen in Aussicht.
In Luxemburg (Brouch) startete beim renommierten Rennen "Festival de la Petite Reine" ein Trierer Trio mit Fließgarten an der Spitze, der von Michael Bittner und dem sportlichen Leiter Markus Zingen unterstützt wurde. Auf dem 133 Kilometer langen, welligen Kurs war Fließgarten von Beginn an einer der Fahrer, der das Rennen prägte. Er inszenierte etliche Attacken und gehörte jeder Fluchtgruppe an. Lange lag er mit Junioren-Zeitfahr-Weltmeister Bob Jungels und Christian Poos (beide Luxemburg) vorne. Als das Trio gestellt wurde, setzte er sich wenig später mit Poos ab. Der Luxemburger hatte im Zielsprint die etwas größeren Reserven und gewann vor Fließgarten. Markus Zingen landete als 14. ebenfalls im Vorderfeld der 100 Teilnehmer. wir