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SG Trier setzt Dresden und Berlin matt

Am Start für die SG Trier: Schach-Großmeister David Howell aus England. TV-Foto: Hanni Krämer
Am Start für die SG Trier: Schach-Großmeister David Howell aus England. TV-Foto: Hanni Krämer
Trier. Sie sind ihrer Favoritenrolle gerecht worden: Die Schachgesellschaft Trier hat sich bei den einzigen Heimspielen in der Bundesliga klar gegen Dresden und Berlin-Tegel durchgesetzt. Sie stehen nun auf Tabellenplatz sechs.

Trier. Strategie und Emotionen - das haben zahlreiche Besucher am vergangenen Wochenende hautnah erlebt. Im großen Sitzungsaal der Kreisverwaltung Trier-Saarburg hat die Schachgesellschaft Trier ihre einzigen Heimspiele in der Bundesliga ausgetragen. Gegner waren die Aufsteiger aus Dresden und Berlin-Tegel.
Dabei waren die Trierer Schachspieler an allen acht Brettern besser besetzt als die Gäste und somit deutlich favorisiert. Und die Domstädter sollten ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Zunächst verwiesen sie Dresden mit 6 - 2 deutlich in die Schranken. Noch schlechter erging es am Sonntag den Hauptstädtern. Sie konnten lediglich drei Remis erkämpfen und mussten mit 6,5 - 1,5 kapitulieren.
Mit jeweils zwei Siegen für Trier legten Piotr Bobras, Steward Haslinger, Tornike Sanikidze und Andrei Cioara den Grundstein für den Erfolg. Weitere Siege gelangen Stephen Gordon und Dietmar Kolbus, so dass bei fünf Remis nur eine einzige Partie verloren ging. Mit dem in Straßburg lebenden georgischen Neuzugang Tornike Sanikidze, der bisher in acht Partien 7,5 Punkte holte, haben die Trierer auch den Topscorer der Bundesliga in ihren Reihen.
Durch die beiden Erfolge konnte sich die derzeit wohl erfolgreichste Trierer Bundesligamannschaft mit nunmehr 13 - 9 Punkten von allen Abstiegssorgen befreien und auf Platz sechs der Tabelle verbessern. red