So bleibt die Welle schön

Werden gelockte oder gefärbte Haare nicht richtig gepflegt, verlieren sie schnell ihren Glanz. Damit die Haarpracht länger schön bleibt, raten Experten zu spezieller Pflege und einem vorsichtigen Umgang mit chemischen Haarbehandlungen.

Lockige Haare sind in diesem Jahr in und die Dauerwelle erlebt eine kleine Renaissance. Doch die künstliche Welle kann mitunter auch haarsträubend sein, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Das gilt vor allem dann, wenn wichtige Grundregeln der Friseurkunst nicht beachtet werden.

Absolut tabu ist etwa das gleichzeitige Färben, insbesondere das Blondieren. Diese chemischen Eingriffe können den Haarschaft porös machen und die Mähne stark strapazieren. Kommt dann noch eine Dauerwelle dazu, wird das Haar zwangsläufig spröde und struppig. Davor schützt auch keine Kur oder Pflegecreme - und sei sie noch so teuer. Jede chemische Haarbehandlung ist stärker als ein Pflegeprodukt. Wer es gut mit seinen Haaren meint, färbt sie daher erst dann wieder, wenn die Dauerwelle komplett herausgewachsen ist. Tönungen sind dagegen meist unproblematisch. Hobbyfriseure sollten auch besser die Finger von Dauerwellen aus der Drogerie lassen. Wird die Welle nicht fachgerecht ausgeführt, kann das zu irreparablen Schäden führen, die sich nur durch einen großzügigen Schnitt beheben lassen.

Genauso wichtig wie die fachmännische Durchführung der Welle ist die richtige Pflege danach: Spezialshampoos, Conditioner und eine regelmäßige Haarkur lassen die Locken lange schön und lebendig aussehen. Aber auch innerlich lassen sich künstlich gewellte Haare stärken. Der Gesundheitsexperte Professor Hademar Bankhofer empfiehlt Bockshornkleesamen als "ein uraltes Naturmittel zur Stärkung der Haare".

Bockshornklee ist bekannt für seine hochwirksamen Vitalstoffe wie Proteine, Eisen, ätherische Öle, Vitamin C und Betacarotin. Das Haarstärkungsmittel wird oft zusätzlich mit Mikronährstoffen angereichert. "Das ergibt zusammen eine hochwirksame Mixtur zur Erhaltung und Wiederherstellung des vitalen und kräftigen Haares", erklärt Bankhofer. djd

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