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Stadtrundfahrt statt Rekordjagd - Djokovic macht unfreiwillige Pause

Stadtrundfahrt statt Rekordjagd - Djokovic macht unfreiwillige Pause

Anstatt sich auf der roten Asche von Paris auf die Fortsetzung seiner Tennis-Rekordjagd vorzubereiten, genoss Novak Djokovic gestern erst einmal die Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt. Da sein italienischer Gegner Fabio Fognini das für heute geplante Viertelfinale wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel absagen musste, steht Djokovic bei den French Open bereits im Halbfinale.

Sightseeing statt Siegeszug war für den Super-Serben daher angesagt. "Das ist Pech für ihn. Ich hoffe, er wird schnell wieder gesund. Heute werde ich Paris mal auf eine andere Weise genießen", sagte Djokovic.
Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal musste gestern dagegen ran, löste sein Viertelfinal-Ticket gegen den Kroaten Ivan Ljubicic aber ohne Probleme. 7:5, 6:3, 6:3 hieß es nach 2:26 Stunden für den Spanier, der seinem sechsten Erfolg bei den French Open damit einen weiteren Schritt näher gekommen ist. Sechs Siege in Paris gelangen bislang nur dem Schweden Björn Borg.
Djokovic hat nun vier Tage Zeit, sich auf das von den Fans erhoffte Top-Duell im Halbfinale gegen Roger Federer vorzubereiten. 96 Stunden ohne den Dauer-Druck des Gejagten. "Ich spiele im Moment definitiv das beste Tennis meines Lebens", sagte Djokovic.