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Stindl macht’s mit der Hand, Hoffenheim sehr spät

Stindl macht’s mit der Hand, Hoffenheim sehr spät

FC Ingolstadt - Bor. Mönchengladbach 0:2 (0:0): Dank eines umstrittenen Handtores von Lars Stindl hat Borussia Mönchengladbach seine Erfolgsserie in der Bundesliga fortgesetzt.

Drei Tage nach seinem Dreierpack in der berauschenden Europa-Pokalnacht von Florenz brachte der Kapitän die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking beim 2:0 (0:0) mit einem Unterarm-Treffer in der 60. Minute auf die Siegerstraße. André Hahn machte den fünften Erfolg in den letzten sieben Pflichtspielen mit seinem Tor in der ersten Minute der Nachspielzeit perfekt. Beim Führungstreffer war Stindl der Ball von der Brust gegen den Arm geprallt. Schiedsrichter Christian Dingert erkannte den Treffer dennoch an — eine Regel-Entscheidung mit Interpretationsspielraum. "Es war eine schwierige Situation, auf jeden Fall keine Absicht. Es war nicht astrein, aber auch kein Regelverstoß", sagte Stindl. Die Situation sei "unglücklich gelaufen".
FC Schalke 04 - TSG Hoffenheim 1:1 (1:0): Sebastian Rudy hat die Pleitenserie von 1899 Hoffenheim auf Schalke gestoppt. Der Nationalspieler rettete dem Team von Trainer Julian Nagelsmann am Sonntag mit seinem Treffer in der 79. Minute zum 1:1 (0:1) gerade noch einen Punkt im Spiel beim FC Schalke 04.
Damit gelang den Hoffenheimern erstmals seit Januar 2011 wieder ein Punktgewinn bei den Königsblauen, zugleich sammelten die auf Platz vier liegenden Kraichgauer einen weiteren Zähler im Rennen um die Champions-League-Plätze.
Die Schalker kommen dagegen in der Tabelle nach dem nächsten Unentschieden nicht wirklich voran. Mit 27 Zählern liegt das Team von Trainer Markus Weinzierl auf Platz zwölf. Dabei hatte Aushilfs-Torjäger Alessandro Schöpf die Gastgeber schon nach fünf Minuten auf Kurs gebracht und seine beeindruckende Tor-Serie fortgesetzt.