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Tag der offenen Tür in der Frauen- Rheinlandliga

Tag der offenen Tür in der Frauen- Rheinlandliga

HSG Wittlich II - TV Engers 16:32 (8:10)Der TV Engers ist in der Frauenhandball-Rheinlandliga seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Im zweiten Spielabschnitt hat der TVE die Wittlicher Reserve regelrecht überrollt.

Nach dem zwischenzeitlichen 9:10 (31. Minute) entschieden die Gäste die Begegnung bis zum 9:16 in der 39. Minute für sich. Beim Stand von 11:24 in der 49. Minute war nur die Höhe des Gästesieges noch offen. "Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, dabei die Vorgaben von Trainerin Tanja Nykytenko umgesetzt. Mit einer 5:1-Deckung, die nach vorne offensiv verteidigte, hatten wir auch die stärkste Spielerin der Gäste, Derya Akbulut, auf der Spielmacherposition gut im Griff", berichtete HSG-Pressesprecherin Sina Burch. Nach dem Wechsel aber riss der Faden im Wittlicher Spiel völlig. Burch: "Wir scheiterten immer wieder an der überragenden Alexandra Irmgartz im TV-Kasten und haben einfach zu viele freie Chancen vergeigt. Zudem stand die Abwehr jetzt überhaupt nicht mehr. Sicherlich lässt sich auf die Leistung der ersten Halbzeit aufbauen, die zweite Halbzeit müssen wir schnell vergessen." HSG II: Hayer - Junglen, Flesch (7/2), L. Teusch, Esch, S. Teusch (1), Gaß (1), Keil (4), Ertz, Steffens (2) Lopez (1)HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II - VfLHamm 43:36 (21:12)Tag der offenen Tür im Hunsrück: Dabei setzte sich die Reserve der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch verdient gegen den Tabellenletzten aus Hamm durch, der aber unter Beweis stellte, dass man die Mannschaft in dieser Saison nicht abschreiben sollte. Die ohne ihre stärkste Spielerin Anastasia Bojko angereisten Gäste waren in den ersten Minuten auf Augenhöhe, ließen die Gastgeberinnen erst nach dem 8:7 auf 13:8 in der 20. Minute ziehen. Bis zur Pause baute das Team von Trainer Martin Bach dann den Vorsprung kontinuierlich bis zum 21:12 aus. "Wir haben auf beiden Seiten fast ohne Abwehr gespielt, uns nur auf die Angriffsleistung verlassen. Das hat mir nicht gefallen, zumal wir in der Deckung viel zu passiv waren", kritisierte der HSG-Coach. Die Gäste zeigten nach dem Wechsel ihr Kämpferherz und waren beim 29:27 in der 47. Minute wieder in Schlagdistanz. Doch letztlich profitierte die HSG von der breiter besetzten Bank. HSG: Born - Simon (2), Lammersmann (6), Bottlender (5/2), Fey (3), Endel (2), Mohr (10), Litzenburger (3), Faller, Hahn (2) Schirokich (2), Vollrath (5), Glöckner (2), Neu (1) (R.S.)