1. Sport
  2. Sportmix
  3. Regional

Technisch starke Ulmener gewinnen das Dauner Hallenturnier

Technisch starke Ulmener gewinnen das Dauner Hallenturnier

Das 31. Dauner Neujahrsturnier entschied B-Ligist SV Fortuna Ulmen dank der besseren Nerven im Neunmeter-Schießen gegen den Ligakonkurrenten SG Deudesfeld/Üdersdorf mit 5:4 für sich. Das Dubrovnik-Turnier der Freizeitmannschaften gewann indes die Freizeitmannschaft Höchstberg. Über 500 Zuschauer sorgten an allen drei Turniertagen für gute Stimmung. Sämtliche Einnahmen und Spenden der Veranstaltung fließen der Kinderkrebshilfe und der Villa Kunterbunt zu.

Daun. Der Sieg der Fortuna aus Ulmen in der Wehrbüschhalle kam nicht ganz überraschend. Vor 190 Zuschauern gewann das Team von Coach Lothar Schenk am Sonntag im Finale des Neujahrsturniers gegen den Ligarivalen SG Deudesfeld/Üdersdorf knapp mit 5:4. In der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden, ehe das Neunmeterschießen herhalten musste. Die Fortuna, die auch den technisch besten Fußball unterm Dauner Hallendach zeigte, hatte im Halbfinale gegen Lokalmatador und späteren Turnierdritten TuS Daun 05 mit 5:2 gewonnen. Zuvor waren die Schenk-Truppe Gruppensiege gegen Bezirksligist SG Ellscheid (2:1) sowie gegen Mosel-A-Ligist SG Laufeld (2:0) gelungen. Anfangs hatte man sich noch der Freizeitmannschaft Dubrovnik mit 2:4 geschlagen geben müssen. Finalist SG Deudesfeld war durch ein 6:0 gegen die FzM Dubrovnik — unterm Strich Vierter — ins Endspiel eingezogen. Das mit 28 Teams besetzte Freizeitturnier gewann die FzM Höchstberg im Finale gegen die FzM Doki mit 3:1. Die Turnierleitung oblag erneut Peter Schneider, Martin Müller, Benny Simon und Holger Neis, die mit dem Verlauf sehr zufrieden waren: "Das Turnier stand unter dem Motto: ,Fair geht vor' und wurde wieder zu einem vollen Erfolg." Sie rechnen mit einer Spendensumme von etwa 2500 Euro, die erneut der Villa Kunterbunt und der Kinderkrebshilfe zufließen. An den drei Turniertagen kamen 500 Zuschauer in die Wehrbüschhalle. Die erstplatzierten Teams spendeten ihre Siegprämien zurück, um den guten Zweck des Turniers zu unterstützen. (L.S.)