Trierer Physiotherapeut Al-Shok betreut die Beachvolleyball-Nationalteams

Beachvolleyball : Arbeiten mit den Vize-Weltmeistern und ein Traum von Tokio

Beachvolleyball: Trierer Physiotherapeut bei der WM in Hamburg.

(AF) Unterstützung für die Vize-Weltmeister: Der Trierer Physiotherapeut Jinan Al-Shok erinnert sich gerne an das vergangene Wochenende bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Hamburg. Dort behandelte er mit einem Kollegen vom Olympiastützpunkt Hamburg und einer Paderborner Physiotherapeutin mehrere WM-Teilnehmer – darunter das neue deutsche Erfolgsduo Julius Thole und Clemens Wickler, das sich erst im WM-Finale geschlagen geben musste. „Der Finaleinzug war für alle Beteiligten eine große Überraschung. Die beiden haben ja Runde um Runde die Favoriten rausgeworfen“, sagt Al-Shok, der das deutsche Beachvolleyball-Nationalteam Thole/Wickler in diesem Jahr bisher vier Mal bei Trainingslagern und Wettkämpfen betreut hat: „Ihre starke Leistung ist aber auch kein Zufall, das hat man in den letzten zwölf Monaten gesehen.“

Das Duo mit 2,06-Meter-Mann Thole und dem aus Starnberg stammenden Wickler rechnet sich auch bei Olympia 2020 in Tokio gute Chancen aus. Für die fünf übrigen deutschen Bundesteams (vier Damen- und ein weiteres Herrenteam) wird es dagegen nicht ganz einfach, sich für Tokio zu qualifizieren.

Den Olympia-Traum hat auch Al-Shok, der schon 2016 mit den deutschen Beachvolleyballern bei den Spielen in Rio war.

Al-Shoks Perspektiven werden größer, wenn sich mehrere deutsche Teams qualifizieren, denn sein Hamburger Kollege hat einen Standortvorteil gegenüber dem Trierer: In Hamburg ist der Olympiastützpunkt der Beachvolleyballer, dort trainieren alle Teams. „Die Olympischen Spiele in Tokio sind mein großes Ziel“, sagt Al-Shok. Mal schauen, was nächstes Jahr draus wird.

Mehr von Volksfreund