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Ukraine: Verband ermittelt gegen Eishockey-Spieler

Ukraine: Verband ermittelt gegen Eishockey-Spieler

Kiew (dpa) In der Ukraine sollen zwei Eishockey-Nationalspieler in die versuchte Manipulation eines Spiels bei der B-Weltmeisterschaft im April in Kiew verwickelt sein. Sie sollen sich je 30 000 US-Dollar (25 500 Euro) geliehen und auf eine Niederlage gegen Südkorea mit mindestens zwei Toren Unterschied gewettet haben, berichteten ukrainische Medien am Montag.


Der Eishockey-Verband ermittele gegen den Torwart und einen Verteidiger, von denen handschriftliche Verpflichtungen in der Presse auftauchten. "Wir stehen für ehrlichen Sport", sagte Verbands-Vize Georgi Subko einer Mitteilung zufolge. "Uns sind eine Reihe von Fakten bekannt geworden, dass ukrainische Sportler an der Manipulation von Spielergebnissen beteiligt sein sollen."
Das Spiel am 28. April endete 2:1 für Südkorea nach Penaltyschießen. Die Ostasiaten sicherten sich damit den erstmaligen Aufstieg in die Top-Division. Der WM-Gastgeber stieg nach Niederlagen in allen Spielen ab. Beobachter vermuten, dass die Geldgeber den Einsatz trotz schriftlicher Zusage der Spieler nicht zurückerhalten haben. Deshalb hätten sie den Skandal ausgelöst. Den Spielern drohen neben einer lebenslangen Sperre auch strafrechtliche Konsequenzen.