Viel Freude in Freudenburg

C-Saar-Ligist SG Freudenburg steht kurz vor Beendigung der Vorrunde auf Platz eins und hat die Herbstmeisterschaft im Visier. Die von Thomas Repplinger trainierte Mannschaft muss nun zum Derby nach Kirf und freut sich auf ein Happy-End im Mai des kommenden Jahres.

Freudenburg. In den vergangenen beiden Jahren stand Freudenburgs Team immer auf dem Sprung in die B-Klasse. Doch Verletzungen, Formschwankungen und zahlreiche Abgänge verhinderten dieses Vorhaben.
Trainer Thomas Repplinger: "Wir haben uns im Sommer erheblich verstärkt und wollen im oberen Bereich mitmischen. Die Neuzugänge sind vollends integriert - wir haben eine tolle Trainingsbeteiligung".
Doch von voreiligen Schlüssen will Repplinger nichts wissen. "Es ist schön, dass wir Tabellenführer sind und wollen möglichst auch den Aufstieg bewerkstelligen, doch es ist Vorsicht geboten. Wir dürfen uns keine Fehltritte erlauben", hat dieser auch Ralingen, Oberemmel, aber auch Wasserliesch und Wincheringen noch auf der Rechnung.
"Sicherlich haben wir Fortschritte im spieltechnischen und taktischen Bereich erzielt, auch wenn wir ohne festes Spielsystem agieren. Wir sprechen hier von der C-Klasse. Das Allerwichtigste aber ist, dass das Team als solches zusammengewachsen ist, die Jungs auch außerhalb des Platzes privat viel unternehmen und sie enorm viel Spaß beim Training haben". So sind oft - inklusive der 2. Mannschaft - 30 Leute beim Training vor Ort. Herausragend sind die beiden Stürmer Vitali Flaum und Tim Brausch, die es bis dato zusammen auf 33 Tore bringen.
"Vitali Flaum ist 31 Jahre und hat vor der Saison Angebote von höherklassigen Vereinen ausgeschlagen. Tim Brausch ist erst 21, kam aus Orschholz aus der Bezirksliga zurück und ist enorm torgefährlich. Wir hoffen, dass wir ihn halten können", sagt Repplinger, der seine beiden Innenverteidiger Sebastian Lukas und Steffen Hassler ebenso lobt.
Derzeit verletzt ist Defensivspieler Holger Wincheringer. Im Jugendbereich unterhält Freudenburg eine JSG mit Trassem, hat von der B-Jugend bis zu den Bambini sehr viele Mannschaften im Einsatz. "Dass wir ohne A-Jugend unterwegs sind, tut uns schon sehr weh. Drei dieser Spieler bekommen so erst im Sommer ihre Seniorenfreigabe", erklärt Thomas Repplinger, der in Freudenburg nicht nur kurzfristig plant. "Der kurzfristige Erfolg ist toll, doch wir müssen weitere Anstrengungen unternehmen, um auch oben zu bleiben. Das ist noch ein langer Weg bis dahin". Nach dem Derby in Kirf gegen Trassem stehen noch jeweils zwei Heimspiele (Zerf II, Nittel II) und Auswärtsauftritte (Kommlingen, Ayl) auf dem Programm. L.S.