Viel Schweiß, viel Ehr' für Teilnehmer der Fairplay-Tour

Fairplay-Tour : Viel Schweiß, viel Ehr'

Die Fairplay-Tour endet nach mehr als 800 Radfahr-Kilometern am heutigen Samstagnachmittag (29. Juni) beim Gold-Jubiläum der Lebenshilfe-Werke in Trier.

Wer seinen Urlaub plant, sollte auf die zukünftigen Termin der Fairplay-Tour schauen. Denn die Benefiz-Radtour der etwa 350 Jugendlichen und ihrer Betreuer rollte wie in der vergangenen Woche zuletzt meist bei bestem Sommerwetter die Großregion. Viel Schweiß, viel Ehr' hieß es auch bei der 21. Auflage, die am heutigen Samstag (29. Juni) in Trier ihr Ziel erreicht.

In Abwandlung des dem Landsknechtsführer Georg von Frundsberg zugesprochenen Zitats dürfen sich die Tour-Teilnehmer einerseits stolz auf ihre friedliche sportliche Leistung sein. Acht Tagesetappen von durchschnittlich 100 Kilometer Länge in der Mittelgebirgslandschaft von Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Ostfrankreich, Luxemburg und Belgien liegen hinter ihnen, wenn sie das Ziel bei den Lebenshilfe-Werken in Trier (Diedenhofener Straße) heute gegen 14.30 Uhr erreichen. Die Schwierigkeit sind nicht allein die Distanz und Höhenmeter. Der Tross muss anders als bei einem Radrennen zusammen bleiben.

„Das Wetter war diesmal schon extrem, aber die Kids haben super durchgehalten“, erzählt Kaspar Portz von der Gruppe Bekond aktiv gestern vom letzten Übernachtungsort Bitburg. Am bisher heißesten Tag des Jahres, am Mittwoch „war es doch sehr schwer“, erzählt Lea Landry. Bei der mehr als 100 Kilometer langen Etappe von Esch-sur-Alzette quer durch Luxemburg nach Bastogne in Belgien war Schatten Mangelware. Doch Erfrischungen in Wasserfällen in der Eifel beim vorletzten Abschnitt entschädigten für die Mühen, sagt die 18-Jährige aus Waldrach, die bereits zum sechsten Mal mitfährt.

Die Jugendlichen wollen mit der Fairplay-Tour nicht nur ihre Fitness unter Beweis stellen, sondern sich auch solidarisch mit ihren Altersgenossen in der sogenannten Dritten Welt zeigen. Die Spenden, die sie mit ihrer Tour-Teilnahme und Spendenläufen an ihren Schulen sammeln kommen der Deutschen Welthungerhilfe und Schulprojekten im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda und Burundi zugute.

Auf dem letzten Abschnitt von Bitburg über Echternach zum Ziel bei den Trierer Lebenshilfe-Werken, die ihr 50-jähriges Bestehen feiern, ist geplant, dass Menschen mit Beeinträchtigung die Fairplay-Tour begleiten. Auch das ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander aller Menschen ohne Ansehen der Nation, ob mit oder ohne Behinderung.

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