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Trier
Von Dog-Dance bis Dog-Frisbee

Trier. Von wegen Stöckchen holen und mehr nicht: Es gibt zahlreiche Hundesportarten. Hier mal eine Auswahl:

Hundesport ist vielfältig. Neben dem im Hauptext erwähnten „Dog-Trick-Gym“ und „Dog-Dance“ gibt es viele weitere Hundesportarten. Hier ein kleiner Überblick:

Dog Dance: Die Sportart hat ihren Ursprung in den USA. Dabei bewegen sich Hund und Mensch rhythmisch zur Musik. Dog Dance beinhaltet verschiedene Aspekte des menschlichen Tanzes (RhythmikSynchronität der Bewegungen, fließende Richtungswechsel) und schließt Elemente ein, die dem beispielsweise dem Dressurreiten entstammen wie Traversalen oder spanischer Tritt.

Die Tanzfiguren werden vom Mensch-Hund-Team im Rhythmus der Musik teils gegeneinander, teils auf Distanz getanzt.

Agility: Das ist eine Sportart, bei der der Hund einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge und innerhalb einer gegebenen Zeit überwinden muss. Der Hundeführer zeigt ihm dabei mit Körpersprache und Hörzeichen den Weg, darf aber weder Hindernisse noch Hund anfassen. Agility fördert die harmonische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier und gehört weltweit zu den bekanntesten Hundesportarten.

Hoopers-Agility: Diese Sportart besitzt viele Ähnlichkeiten zu Agility. Ein Unterschied ist allerdings, dass der Hundeführer seinen Vierbeiner nicht begleiten darf, und den Hund beim Durchlaufen des Parcours lediglich von einem festgelegten Punkt aus verfolgen darf. Der Hund wird über Körpersprache und Wortkommando geführt. Zeitliche Vorgaben gibt es bei Hoopers nicht.

Jad-Dog: Jad-Dog besteht aus drei verschiedenen Hundesportarten. Aus Agility, Longieren und Dog Dance. Die Hunde können, wie im Agility, ihren Trieb ausleben und, wie im Dog Dance, das Denken fördern. Das Ganze wird am Kreis (Longe) ausgeführt. Um dem Hund all das zu vermitteln  braucht man Körpersprache die der Hund versteht.

Dog-Frisbee: Wie der Verband für das Deutsche Hundewesen (VdH) auf seiner Internetseite erklärt, stammt der Sport mit der Wurfscheibe aus den USA und erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit.

Er ist auch unter dem Namen Discdogging bekannt. Der sportliche Wettkampf im Dog Frisbee wird vor allem in drei Disziplinen ausgetragen, wie der VdH erklärt: Freestyle, Mini- und Long-Distance.

Beim Freestyle gibt es keinerlei festgelegte Kombinationen oder Abläufe. Hier zeigt der Werfer mit seinem Hund in zwei Minuten eine Dog-Frisbee-Vorführung  nach eigener Choreographie.

Beim Mini-Distance gibt es Punkte für jeden Wurf, den der Hund in der Luft fängt. Das Ziel ist, innerhalb von 60 oder 90 Sekunden (je nach gespieltem Reglement), möglichst viele Punkte zu erreichen.

Beim Long-Distance gibt es im Gegensatz zum Mini-Distance keine Zeitbeschränkung. Hierrbei ist das Ziel, die Scheibe so weit wie möglich zu werfen. Es zählen jedoch ausschließlich die vom Hund gefangenen Scheiben. Gewonnen hat am Ende das Team mit dem am weitesten gefangenen Wurf aus drei Versuchen.