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Vulkan fürs beschauliche Salmrohr

Vulkan fürs beschauliche Salmrohr

Fußball: Peter Rubeck übernimmt beim FSV - Robin Garnier verlässt Eintracht Trier.

Foto: (g_sport

Salmrohr/Trier Nun ist es perfekt: Peter Rubeck wird in der kommenden Saison den Rheinland-Pfalz/Saar-Oberligisten FSV Salmrohr trainieren (der TV berichtete vorab). Dafür hatte er seinen Vertrag bei Eintracht Trier aufgelöst. Dort sollte er eigentlich die A-Junioren coachen. Die kritische Haltung von Teilen des Eintracht-Umfelds ihm gegenüber forcierte bei Rubeck aber zuletzt offenbar den Wunsch, den Verein zu verlassen.
In Salmrohr ist die Freude über die Verpflichtung groß. "Peter Rubeck hat einen unbändigen Willen, den er auch auf seine Mannschaft übertragen kann. Das hat er in Trier, aber davor unter anderem auch beim SVN Zweibrücken unter Beweis gestellt", sagte der zweite FSV-Vorsitzende Christian Rauen. "Es musste jetzt einfach ein neuer Geist hier rein. Eine kumpelhafte Linie zieht bei uns nicht so", ergänzte der sportliche Leiter Karl-Heinz Kieren.
Rubeck hat sich die Entscheidung nach eigener Aussage nicht leichtgemacht: "Ich musste auch abwägen zwischen dem guten Verhältnis zu mir wichtigen Personen bei der Eintracht (unter anderem Horst Cordier, der aktuell maßgebliche Förderer der Trierer Jugend, d. Red.) und meinem Bestreben, eine erste Mannschaft zu trainieren."
Unterdessen wird Robin Garnier Eintracht Trier nach dem Abstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nicht treu bleiben. Der 23-Jährige will in der vierten Liga bleiben und schließt sich daher einem anderen Verein aus der Regionalliga Südwest an. Anfang der Woche wird der aufnehmende Verein die Personalie wohl bekanntgeben. Ob es sich - wie zuletzt spekuliert wurde - um die Stuttgarter Kickers handelt, wollte Garnier nicht kommentieren.
Der Defensivallrounder war 2014 vom FSV Mainz 05 II zurück zur Eintracht gekommen, in der er bereits in der Jugend gespielt hatte. "Ich bin ein ehrgeiziger Typ und will mich deshalb nochmals woanders fern der Heimat beweisen. Der neue Verein hat mir eine ordentliche Perspektive aufgezeigt, vor allem auf der Position rechts hinten, die ich in Trier in der Rückrunde zumeist ausgefüllt habe", sagte Garnier gestern zum TV.
Leicht mache er sich den Abschied nicht, betonte der Defensivakteur: "Ich habe zu jeder Sekunde immer alles für Trier gegeben. Die Entscheidung ist mir sehr schwergefallen."