Wasserballer wahren nach EM-Krimi kleine Olympia-Chance

Wasserballer wahren nach EM-Krimi kleine Olympia-Chance

Die deutschen Wasserballer haben nach einem Krimi ihre Mini-Chance auf Olympia gewahrt. Nach dem verlorenen Achtelfinale zog das Team von Trainer Patrick Weissinger bei der Europameisterschaft in Belgrad durch ein 16:15 (1:3, 1:1, 4:2, 2:2, 8:7) nach Strafwurfschießen gegen die Slowakei in die Runde um Platz neun bis zwölf ein.

Damit kann Deutschland weiter auf einen möglichen Nachrückerplatz für das Olympia-Qualifikationsturnier vom 3. bis 10. April in Triest (Italien) hoffen. Nach regulärer Spielzeit stand es am Montag 8:8. Den entscheidenden Treffer im Fünf-Meter-Werfen verwandelte Erik Bukowski aus Hannover. "Wir haben Moral bewiesen", sagte Weissinger. Der Ex-Nationalspieler kritisierte aber den Spielplan: "Wir müssen 14 Stunden nach unserem letzten Spiel schon wieder ins Wasser, die Slowakei hatte dagegen eineinhalb Tage Pause." In der Runde um die Plätze neun bis zwölf trifft Deutschland heute (11.30 Uhr) auf Angstgegner Rumänien.

Mehr von Volksfreund