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Wer geht als Herbstmeister in die Rückrunde?

Wer geht als Herbstmeister in die Rückrunde?

Traditionell werden mit der Austragung des 13. Spieltages die Herbstmeister gesucht und gekürt. Zwar hat dieser Titel keine besondere Relevanz, doch weist er oft mit großer Präzision die Richtung für die kommenden Meister. Der TV gibt in den höheren Kreisligen einen Kurz-Überblick, wer die besten Aussichten hat.

Bitburg. Die A-Klasse zeichnet sch in diesem Jahr durch besondere Spannung, Ausgeglichenheit und Spielstärke aus.
Nicht nur die Bezirksliga-Absteiger geben der Liga einen höheren Stellenwert, sondern auch die Arrivierten drücken dem Spielbetrieb ihren Stempel auf.
Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass keiner der drei Absteiger aus der Bezirksliga den Titel des Herbstmeisters einsacken wird. In der Folge Ahbach, Bitburg, Lambertsberg reihen sich diese Clubs höflich hinter den Führenden ein.
Mit nur einem Zähler voneinander getrennt, haben sich Berndorf und Wallenborn die beste Ausgangsposition für die Herbstmeisterschaft gesichert. Der eine (Wallenborn) kommt mit der besten Offensive daher, der andere (Berndorf) weiß die stabilste Abwehr hinter sich.
Vermutlich wird die Mannschaft von Berndorfs Coach Antonio Maci als Erster über die Ziellinie huschen, denn das Team hat beim SV Neunkirchen eine machbarere Aufgabe vor der Brust als vergleichsweise Wallenborn, das sich bei der SG Daleiden auseinandersetzen muss.
Daleiden
kann sich - ein Sieg im Nachholspiel in Watzerath vorausgesetzt - bei der vollen Punkteausbeute gegen Wallenborn noch eine verheißungsvolle Ausgangsposition sichern, bevor es in fünf Wochen in die Winterpause geht.

Die Kreisliga B I sieht ebenfalls einen Zweikampf zwischen dem Leader aus Weinsheim und dem dicht dahinter folgenden Club aus Ellscheid.
Letzterer hat zwar eine Partie noch nachzuholen (am 14. November in Deudesfeld) und könnte zur Winterpause die Führungsposition übernehmen, doch mit dem Wochenende wird sich die Spielgemeinschaft Weinsheim als Herbstmeister präsentieren.
Die Elf von Trainer Peter Brandt gilt auch für das anstehende Frühjahr als größter Titel-Aspirant und A-Liga-Rückkehrer.
Weinsheim hat mit dem Gastspiel in Kirchweiler auch die leichtere Hürde zu überspringen als beispielsweise Ellscheid, das zu Hause den spielstarken Tabellenfünften Feusdorf empfängt.

Die zweite B-Staffel präsentierte bereits vor zwei Wochen mit dem SV Speicher den kommenden Herbstmeister. Die Mannschaft von Bernd Körfer hat noch immer kein Spiel verloren und fünf Zähler Vorsprung vor Lasel (trennten sich letzten Sonntag 1:1).
Da sich auch in Sachen Kunstrasenplatz in Speicher was tun wird, ist über die Winterpause hinaus von einem weiteren Zweikampf zwischen den beiden Führenden auszugehen. L.S.