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Zwei Derbys und eine Reise an den Rhein

Zwei Derbys und eine Reise an den Rhein

In der Fußball-Rheinlandliga steht die SG Badem vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe, Morbach reist nach Trier.

TuS Koblenz II - SG Badem/Kyllburg/Gindorf (Samstag, 17.15 Uhr, Kunstrasen Oberwerth) Zum Rückrundenauftakt tritt die SG Badem bei der Reserve der TuS Koblenz an. Momentan rangieren die Gastgeber auf Platz drei (33 Punkte), verloren aber nach drei Siegen in Folge zuletzt mit 1:4 gegen den TuS Mayen. Der Vorletzte aus Badem (12 Zähler) reist mit nur einer Niederlage und acht Punkten aus den vergangenen fünf Partien an. "Punktetechnisch haben wir den Anschluss wieder hergestellt. Gegen eins der spielstärksten Teams wissen meine Jungs, worauf es ankommt. Erreicht jeder seine Optimalform, ist alles möglich", sagt Thomas Schon im Hinblick auf die Partie. Ein Einsatz von Alexander Berscheid (Fersenverletzung) ist noch offen. Definitiv nicht dabei sind Pascal Espinosa (verletzt) und Michael Nierobis (beruflich). Jannik Hüweler zählt dagegen wieder zum Aufgebot. Das Hinspiel entschied die TuS mit 3:0 für sich.
SV Mehring - SG Ellscheid (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasen Mehring) Am Sonntag trifft der Neunte aus Mehring (23 Punkte) auf den Vierten, die SG Ellscheid (29). Das Derby auf der Lay gleicht derzeit einem Aufeinandertreffen zweier Teams der Stunde. Während Mehring mit vier Punkten aus den Duellen gegen Emmelshausen und Eisbachtal Selbstvertrauen tankte, siegte Ellscheid zuletzt gegen Andernach und Mendig zweimal in Folge zu null. "Sie haben bisher höchst beachtliche Ergebnisse erzielt und können befreit aufspielen. Da beide Teams in guter Form sind, hoffe ich, dass beide auch guten Fußball spielen werden", fiebert Frank Meeth der Begegnung entgegen. Pendant Niklas Wagner muss personell an einigen Stellschrauben drehen, sieht dies aber auch als Chance: "Wir haben einige Ausfälle, aber unser Kader ist breit und die Jungs brennen auf einen Einsatz. Zudem verspüren wir keinen Druck. Mehring hatte zuletzt einen kleinen Lauf. Es wird eine sehr schwere Auswärtsaufgabe", prognostiziert Ellscheids Chefcoach.
Mehrings Mamadi Diakite ist noch verletzt. Dagegen sind die zuletzt grippegeschwächten Philip Meeth und Daniel Littau wieder Optionen für die Startelf. Bei den Gästen kann Kai Gayer (Schulterverletzung) erst 2018 wieder eingreifen. Neben den Dauerverletzten fehlen zudem Thomas Schweisel (Kopfverletzung) und Hans Schult (Studium). Das Hinspiel endete 1:1.
FSV Tarforst - SV Morbach (Samstag, 17.30 Uhr, Kunstrasenplatz Trier-Tarforst) Mit dem 3:0-Sieg gegen die SG Malberg gelang dem Zehnten aus dem Trierer Stadtteil zuletzt das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Nun trifft der FSV auf den SV Morbach (15.). "An das Hinspiel, als wir 60 Minuten richtig gut agiert haben, haben wir gute Erinnerungen. Daran wollen wir anknüpfen, lauf- und zweikampfstark auftreten und Qualität nach vorne entwickeln", so Tarforsts Chefcoach Christian Esch im Vorfeld der Begegnung. In der Vorwoche hatte der Lokalrivale aus dem Hunsrück aufgrund des witterungsbedingten Ausfalls der Partie gegen die SG Betzdorf spielfrei. Thorsten Haubst erwartet "mit Tarforst eine ganz starke Mannschaft, die zuletzt Selbstvertrauen getankt hat. Es ist ein Derby, deshalb ist alles möglich. Wir wollen vor allem in den Zweikämpfen präsent sein".
Beim FSV sind Frank Chalve (angeschlagen) und Lars Wagner (krank) fraglich. Definitiv ausfallen werden Marcel Mühlen (Nasen-OP), Yannik Thömmes (Oberschenkel), Sebastian Stüber (Sprunggelenk) sowie Niko Schmitt (Rote Karte bei der zweiten Mannschaft). Bei den Gästen zählt Maximilian Hoffmann wieder zum Kader. Auch ein Einsatz der beiden Rekonvaleszenten Sebastian Schell und Matthias Haubst scheint möglich.
Kurios: Bei Tarforsts 1:0-Hinspielsieg traf mit Jan Weber ausgerechnet ein Ex-Morbacher gegen seinen alten Verein.