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Rudern: Zwei Weltmeister-Boote ausgeschieden

Rudern: Zwei Weltmeister-Boote ausgeschieden

Licht und Schatten für die deutschen Ruderer beim Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern: Mit acht Booten zog der Deutschen Ruderverband (DRV) in die Finals ein, aber zwei Weltmeister-Boote schieden vorzeitig aus.

Der Leichtgewichtsvierer mit Schlagmann mit Martin Kühner (Saarbrücken) verpasste am Samstag als Vierter im Halbfinale den Finaleinzug. Die Weltmeister im Doppelzweier, Erik Knittel/Stephan Krüger (Berlin/Rostock), ereilte das Aus gar schon im Viertelfinale.

„Obwohl ein internationaler Nachweis fehlt, werden wir die beiden für die Weltmeisterschaften unter dem Vorbehalt nominieren, dass sie noch einen Leistungsnachweis erbringen müssen. Beide hatten sich ja national eindeutig durchgesetzt“, sagte der DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher nach den Rennen. Die Titelkämpfe beginnen Ende Oktober in Neuseeland.

In Abwesenheit des verletzten Einer-Weltmeisters Marcel Hacker (Frankfurt/Main) schaffte es auch kein Einerfahrer ins Rotsee-Finale. Falko Nolte (Potsdam) schied im Halbfinale aus.

Dafür schob sich mit einem Sieg im Halbfinale der Leichtgewichtszweier mit Daniela Reimer (Potsdam) und Anja Noske (Saarbrücken) in die Position der Siegkandidaten. Aussichtsreich gehen auch der Deutschland-Achter und der Frauen-Doppelvierer nach ihren überzeugenden Vorlaufsiegen in die Endläufe am Sonntag.