Rugby-Hoch bei All Blacks - Schotten droht WM-Aus

Rugby-Hoch bei All Blacks - Schotten droht WM-Aus

Das Rugby-Hoch in Neuseeland hält an. Der Gastgeber und WM-Favorit hat das erste Kräftemessen der Top-Teams mit einem klaren 37:17 gegen Frankreich glänzend bestanden. Der Rugby-Nation Schottland droht hingegen das Vorrunden-Aus.

Die All Blacks, die vor 60 000 Fans in Auckland fünf Versuche legten, sicherten sich am Samstag mit dem dritten Sieg im dritten Match vorzeitig Platz eins in der Gruppe A. Auch England überzeugte beim 67:3 gegen Rumänien. Irland, das am Sonntag 62:12 gegen Russland gewann und noch unbesiegt ist, steht bereits im Viertelfinale.

Die Franzosen konnten im Eden Park die Neuseeländer nicht wie schon zweimal in der WM-Historie in Bedrängnis bringen. Vor vier Jahren hatten sie den Top-Favoriten im Viertelfinale sensationell besiegt. Diesmal jubelten die WM-Gastgeber und ihre begeisterten Anhänger. Die Nachricht, dass die All Black-Legende Jonah Lomu wegen Nierenproblemen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, trübte allerdings den Jubel. „Unsere Gedanken sind bei diesem großen Sportler“, sagte Co-Trainer Steve Hansen.

Schottland droht nach einer knappen 12:13-Niederlage gegen den WM-Dritten Argentinien das Ausscheiden in der Gruppe B. Ein Straftritt sechs Minuten vor dem Ende entschied am Sonntag in Wellington die Partie. Im kommenden prestigeträchtigen Duell gegen England benötigen die Schotten einen Sieg, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren.

Das erste Aufeinandertreffen am Sonntag zwischen Fidschi und Samoa gewannen die Samoaner deutlich mit 27:7, die dadurch zumindest bis zum Spiel Wales gegen Namibia am Montag in der Gruppe D auf Rang zwei vorrücken konnten.

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