Rugby-WM: Favoritensiege - Südafrika mit Mühe

Rugby-WM: Favoritensiege - Südafrika mit Mühe

Die Favoriten bei der Rugby-WM haben sich am ersten Vorrunden-Spieltag keine Blöße gegeben. Neben Top-Favorit und Gastgeber Neuseeland starteten auch Titelverteidiger Südafrika, sowie die Ex-Weltmeister England und Australien mit Siegen in das Mammut-Turnier., das erst am 23. Oktober endet.

Die größte Mühe hatten die „Springboks“ aus Südafrika beim 17:16 gegen Wales. Die großartig kämpfenden Waliser führten in Wellington bis zur 65. Minute mit 16:10, ehe ein Versuch des eingewechselten Südafrikaner Francois Hougaard die Wende brachte. Irland feierte mit 22:10 gegen die USA den einzigen europäischen Sieg am dritten WM-Tag.

Im Spitzenspiel der Gruppe B musste am Vortag der WM-Zweite England beim 13:9 gegen den WM-Dritten Argentinien lange Zeit um den Sieg bangen. Die „Pumas“ aus Südamerika waren das bessere Team, führten 9:3, vergaben aber sechs Straftritte. Am Ende rettete Trittspezialist Jonny Wilkonson, Held beim WM-Sieg 2003, mit acht Punkten die in schwarzen Trikots spielenden Engländer.

Neben den „All Blacks“ aus Neuseeland (41:10 gegen Tonga) überzeugte auch der große Nachbar Australien beim 32:6 gegen Italien. Der zweimalige WM-Zweite Frankreich unterstrich seine Ambitionen mit einem 47:21-Sieg gegen Japan und zeigte sich fit für den Vorrunden-Hit gegen Neuseeland am 24. September.

Internationaler Rugby-Verband

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