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Schnellfeuerschütze Reitz Weltcup-Zweiter in München

Schnellfeuerschütze Reitz Weltcup-Zweiter in München

Christian Reitz hat auch beim Weltcup der Sportschützen in München überzeugt. Sechs Tage nach seinem zweiten Platz in Mailand belegte der Olympia-Dritte von Peking erneut Rang zwei mit der Olympischen Schnellfeuerpistole.

Beim letzten vorolympischen Aufeinandertreffen der Weltelite kam der 25 Jahre alte Kriminalkommissar aus Raunheim im Finale auf 30 Treffer. Damit musste er nur Teruyoshi Akiyama den Vortritt lassen. Der Japaner egalisierte mit 34 Treffern den Weltrekord, den Reitz und der Russe Alexej Klimow in Mailand aufgestellt hatten. Für Akiyama war es das beste Resultat seiner Laufbahn.

Der ebenfalls für London qualifizierte Ralf Schumann aus Suhl verfehlte auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück als Siebter den Einzug ins Finale der besten Sechs. In Mailand hatte der dreimalige Olympiasieger Schumann noch Platz drei belegt.

Zuvor hatte Gewehrspezialist Daniel Brodmeier aus Niederlauterbach im Liegend-Match mit dem KK-Gewehr ebenfalls den siebten Platz belegt. Der 24 Jahre alte Bayer kam nach Vorkampf und Finale auf 701,2 Ringe. Tagessieger wurde der Chinese Weiyi Wang mit 704,0 Ringen vor Sergej Martinow aus Weißrussland (702,1) und dem Italiener Marco De Nicolo (701,8). Der Dortmunder Maik Eckhardt landete mit 594 Ringen auf dem 38. Rang. Henri Junghänel aus Breuberg kam mit 593 Zählern auf Rang 42 und büßte wohl seine letzte Olympia-Chance ein.