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Schritt zur Wachablösung: Haching schafft Hattrick

Schritt zur Wachablösung: Haching schafft Hattrick

Mit dem Pokalerfolg gegen den VfB Friedrichshafen hat Generali Haching den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur Wachablösung im deutschen Volleyball geschafft.

„Wir haben bewiesen, dass wir den nächsten Schritt nach vorn gemacht haben“, sagte Hachings Max Günthör nach dem Fünfsatz-Krimi, bei dem die Oberbayern den Serienmeister mit 3:2 (25:21, 25:22, 16:25, 20:25, 20:18) niedergerungen hatten. „Es ist für uns wichtig, den VfB mal in einem großen Finale bezwungen zu haben. Dieser Sieg zählt mehr als die aus den Jahren zuvor“, sagte auch Nationalmannschaftskollege Denis Kaliberda.

Weit mehr als zwei Stunden hatten sich die beiden besten deutschen Teams vor der Top-Kulisse von 9600 Zuschauern im westfälischen Halle ein Pokal-Traumfinale nach Maß geliefert. Die ersten beiden Sätze gingen klar an Haching, doch Rekord-Pokalsieger Friedrichshafen kam zurück und erzwang den Entscheidungssatz. „Am Ende hatten wir etwas mehr Glück“, gestand Hachings Coach Mihai Paduretu, der sich über eine Partie „auf Champions-League-Niveau“ freute.

Paduretus Gegenüber Stelian Moculescu musste eine schmerzliche Niederlage im Dauer-Duell mit dem Herausforderer aus Oberbayern hinnehmen. „Wir werden das jetzt erst einmal sacken lassen“, sagte der enttäuschte 60-Jährige. „Nach ein oder zwei Tagen schauen wir dann, wie die Welt aussieht.“ Die mögliche Revanche könnte schon am Samstag anstehen: In der Bundesliga steht dann am Bodensee das nächste Duell der deutschen Top-Teams an.