Schwere Olympia-Qualifikation für Wasserballer

Schwere Olympia-Qualifikation für Wasserballer

Die deutschen Wasserballer bleiben vom Lospech verfolgt. Bei der Olympia-Qualifikation vom 1. bis 8. April in Edmonton/Kanada erwischt die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm die deutlich schwerere von zwei Vorrundengruppen.

Der EM-Fünfte Deutschland trifft zunächst auf den EM-Achten Rumänien, dann auf Vize-Europameister Montenegro, die Niederlande, Griechenland und Mazedonien. In der anderen Gruppe spielen Spanien, Kanada, Brasilien, Venezuela und die Türkei. Das ergab die Auslosung am Sonntag in London.

„Das ist eine Fortsetzung der Todesgruppe der EM von Eindhoven“, sagte Bundestrainer Hagen Stamm. Aber bei den Europameisterschaften habe man gezeigt, dass man auch gegen Konkurrenz dieser Güte bestehen könne.

Die ersten Vier der beiden Sechser-Gruppen spielen überkreuz das Viertelfinale. Die Gewinner dieser K.o.-Runde haben sich die vier noch offenen Tickets für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) gesichert. „Wieder eine Hammergruppe, aber wir wollen es unbedingt packen“, sagte Teammanager Michael Zellmer.

Bereits bei der EM in Eindhoven vergangenen Monat hatte Deutschland keine günstige Auslosung erwischt. Im Januar hatte das Team Rumänien und Griechenland besiegt und gegen Mazedonien verloren. Die deutschen Frauen hatten das olympische Qualifikationsturnier als EM-Achte verpasst.