Schwimm-WM: Bisher alle 115 Dopingtests negativ

Schwimm-WM: Bisher alle 115 Dopingtests negativ

Alle 115 bisherigen Dopingtests bei der Schwimm-WM haben ein negatives Ergebnis gebracht. Diese Zahl gab der Weltverband FINA in Shanghai bekannt. Darunter waren „sieben bis acht“ Bluttests, die erstmals seit sechs Jahren wieder bei einer WM genommen werden.

Die meisten Bluttests sollen mit Beginn der Beckenwettbewerbe von diesem Sonntag an bei den Mittel- und Langstrecken genommen werden, erklärte der Vorsitzender der Anti-Doping-Kommission, Andrew Pipe.

Mit Bluttests kann der Gebrauch von EPO oder des Wachstumshormons HGH nachgewiesen werden. Sie sollen auch Grundlage für ein Blutprofil der Sportler sein, mit deren Hilfe einerseits Doping auch noch nach Jahren nachgewiesen und andererseits bei Auffälligkeiten gezielter Kontrollen vorgenommen werden können.

Bis zum Ende der WM sollen bis zu 350 Dopingtests vorgenommen werden. Den letzten positiven Test bei einer Schwimm-WM gab es nach FINA-Angaben 1998 im australischen Perth.

Einen Kommentar zur WM-Starterlaubnis des Freistil-Olympiasiegers Cesar Cielo durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS verkniff sich die FINA. „Wir haben unsere Arbeit getan und akzeptieren die Entscheidung“, sagte Generaldirektor Cornel Marculescu.

Der CAS hatte trotz des Nachweises des verbotenen Diuretikums Furosemid die Verwarnung des brasilianischen Verbandes akzeptiert. Die FINA hatte bei einer Anhörung am Mittwoch in Shanghai eine Sperre von drei Monaten gefordert.

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