Schwimm-WM: Deutsches Team mit „erhobenem Haupt“

Schwimm-WM: Deutsches Team mit „erhobenem Haupt“

Die deutschen Schwimmer um die Doppel-Weltmeister Paul Biedermann und Britta Steffen fiebern dem Auftakt der Wettbewerbe im WM-Becken entgegen.

„Wir warten darauf, dass es losgeht“, sagte Bundestrainer Dirk Lange in Shanghai. „Wir sind so aufgestellt, dass wir mit erhobenem Haupt in die Wettkämpfe gehen können und dann wollen wir sehen, wie der Start morgen ist.“ Auch für Biedermann und Steffen wird es gleich am Auftakt-Wettkampftag ernst.

Am Samstag fanden die letzten Einheiten vor dem ersten Medaillenrennen im Oriental Sports Center statt. Biedermann, der am Sonntag seinen Titel von 2009 über 400 Meter Freistil verteidigen will, schaute auch zum letzten Check vorbei. „Es soll jetzt endlich losgehen“, sagte der gut gelaunte Rom-Champion. „Jetzt ist die Zeit, jeder muss zeigen, was er drauf hat.“ Neben Biedermann hat die Freistil-Staffel über 4 x 100 Meter um Olympiasiegerin Steffen die besten Medaillenaussichten.

Auch die Männer ermitteln ihren Staffel-Weltmeister. Bei der Medaillen-Entscheidung über 400 Meter Freistil der Frauen ist keine deutsche Teilnehmerin am Start. Als erste Deutsche springt Sina Sutter im Vorlauf über 100 Meter Schmetterling ins Wasser.

Lange erwartet ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London viele enge Entscheidungen. „Für alle ist es schwierig, ein Finale zu erreichen. Auch Leute wie Paul oder Michael Phelps können nicht mehr großartig locker schwimmen. In Semifinalläufen müssen alle volle Pulle gehen“, sagte Lange.

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