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Siegloser Phelps einsichtig: „Alles meine Schuld“

Siegloser Phelps einsichtig: „Alles meine Schuld“

Zwei WM-Rennen, zwei Medaillen - null Siege. Michael Phelps kann der WM-Start nicht zufriedenstellen. Nach Staffel-Bronze schlug der 14-malige Olympiasieger zwar Titelverteidiger Paul Biedermann über 200 Meter Freistil, musste aber ausgerechnet Landsmann Ryan Lochte ziehen lassen.

„Es ist alles meine Schuld, dass ich nicht mehr so schnell bin. Ich weiß das“, sagte er in Anspielung auf das vergangene Jahr, wo das Schwimmen in den Hintergrund getreten war. Wieder nur Zweiter über die Prestigestrecke - für Olympia 2012 muss und will Phelps zulegen. „Ich weiß, was ich tun muss, um das nächste Jahr noch aufregender zu machen.“

Die Konkurrenz hat ihren Schrecken vor dem US-Superstar verloren. „Was Michael 2008 tat, ist in die Geschichte eingegangen, aber das ist drei Jahre her. Jetzt ist 2011, und ich bin ein besserer Schwimmer geworden“, sagte Lochte selbstbewusst bereits vor dem ersten direkten Duell. Biedermann meinte zur Zeit von Phelps: „Wir mussten ihn fast dazu locken.“ Phelps selbst sparte sich Triumphgeheul über die zumindest bei Biedermann gelungene Revanche für die WM-Schlappe von 2009. „Ich schwimme gegen eine ganze Menge Jungs, es geht um Zeiten. Aber eigentlich ist es doch gut, jemanden zu schlagen, der es mit dir getan hat. Klar“, sagte er - und grinste.