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Silke Lippok: Star-Potenzial in Schwimmoper

Silke Lippok: Star-Potenzial in Schwimmoper

Als erst 16-Jährige beweist Silke Lippok in der Wuppertaler Schwimmoper Star-Potenzial. Die sportliche Leistung stimmt und das Drumherum auch.

Nach ihrem deutschen Kurzbahn-Rekord über 200 Meter Freistil (1:54,35 Minuten) zeigt die Pforzheimer Gymnasiastin ihr strahlendes Siegerlächeln und plaudert bereitwillig über ihre bunt lackierten Fingernägel. „Envy-green“ waren sie diesmal lackiert, genauso wie bei ihrem Sensations-Silber bei der Langbahn-EM im August in Budapest.

Grün vor Neid wäre ein Wesenszug, der Silke Lippok völlig fremd ist. Die fünfmalige Junioren-Europameisterin freut sich auch mit anderen und ist ein Quell unbekümmerter guter Laune. „Ich versuche, immer so unbedarft ins Rennen zu gehen wie in Budapest“, sagt Lippok. Damals schockte sie mit der Flucht nach vorn Italiens favorisierte Schwimm-Diva Federica Pellegrini, die sich erst im Schlussspurt durchsetzen konnte.

Auf der Kurzbahn sieht sich Lippok noch als Lernende. „Ich persönlich würde am liebsten auf einer 200-Meter-Bahn schwimmen - und dann am besten noch ohne Startsprung“, erklärt sie lachend. Das zunehmende öffentliche Interesse soll Fabian Hambüchens Manager Klaus Kärcher lenken. Denn: „Ich muss mal lernen, öfter Nein zu sagen.“