Standortbestimmung für Hockey-Herren in Auckland

Standortbestimmung für Hockey-Herren in Auckland

Die deutschen Hockey-Olympiasieger wollen sich im sonnigen Auckland bei der Champions Trophy auf die Spiele in London 2012 einstimmen.

Obwohl der Europameister wegen Verletzungs- und Studiengründen auf acht Stammspieler verzichten muss, bleibt Bundestrainer Markus Weise gelassen: „Für uns wird sich an der Intensität der Spiele nichts ändern, das ist namensunabhängig.“ Interimskapitän Jan-Marco Montag kündigte an: „Wir wollen die Leistung der EM bestätigen.“ Deutschland hatte 2007 in Kuala Lumpur (Malaysia) zuletzt die Trophy gewonnen.

Weise sprach von einer Standortbestimmung, um zu sehen, „in welche Richtung es bei den einzelnen Teams geht“. In der Gruppe B des erstmals in Neuseeland ausgetragenen Traditionsturniers trifft Deutschland auf die Gastgeber (Samstag/04.05 Uhr), die Niederlande (Sonntag/06.05 Uhr) und Südkorea (Dienstag/00.05 Uhr). Die ersten beiden der Gruppen A und B spielen anschließend in der Zwischenrundengruppe C die Plätze eins bis vier aus, die Dritten und Vierten der Vorrunde die Ränge fünf bis acht.

Obwohl die Deutschen erst in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) in Auckland angekommen sind, stand noch am selben Nachmittag das erste Trainingsspiel gegen Pakistan auf dem Programm, das 1:1 endete. Die im Vergleich zu den anderen Nationen recht späte Anreise ergab sich aus der parallel laufenden Hallen-Bundesliga. Am Donnerstag verlor die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) mit 0:2 im zweiten und letzten Test gegen Weltmeister Australien. „Gegen Pakistan waren wir noch ein bisschen müde, gegen Australien lief es schon besser“, sagte Montag im Mannschaftshotel.

Im Anschluss an das Abschlusstraining am Freitag verbrachte ein Teil der deutschen Spieler ein paar Stunden bei sommerlichen 22 Grad Celsius in der Innenstadt, ehe im Anschluss das Turnier mit traditionellen Ritualen, Gesängen und Tänzen der Maori feierlich eröffnet wurde. Die DHB-Spieler nutzten bei der Eröffnungsfeier die Chance, sich mit den Maori fotografieren zu lassen. „Jetzt freuen wir uns alle auf den Turnierstart“, meinte Montag.

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