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Steffen und Biedermann erneut Freistil-Meister

Steffen und Biedermann erneut Freistil-Meister

Paul Biedermann und Britta Steffen haben bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal ihre ersten Freistilrennen gewonnen. Weltrekordler Biedermann siegte über die 200 Meter in 1:43,47 Minuten und blieb damit wie schon beim Weltcup zuvor unter der WM-Norm.

Dimitri Colupaev verfehlte als Zweiter in 1:43,63 die Norm um zwölf Hundertstelsekunden. „Dima hat mir ganz schön Kontra gegeben. Ich bin nicht so fit, wie ich mir das vorstelle. Bei der WM reißt du mit so einer Zeit gar nichts. Mit viereinhalb Wochen Pause kommst du nicht so in Tritt“, sagte Biedermann, der eine knappe Sekunde über seiner Jahresbestzeit blieb.

Britta Steffen schlug über 100 Meter Freistil nach guten 52,60 Sekunden an und unterbot ebenfalls erneut die Norm für die Kurzbahn-WM Mitte Dezember in Istanbul. „Der Schritt, unter 52 Sekunden zu kommen, ist schwer, aber ich habe ja noch ein bisschen Zeit“, sage Steffen, die ihre Weltjahresbestzeit um 22 Hundertstelsekunden verfehlte. Auch ihre künftige Trainingskollegin Daniela Schreiber aus Halle/Saale schaffte in 53,11 die WM-Norm.

Bereits erreichte WM-Normen bestätigten auch die Meister Marco Koch (Darmstadt) über 100 Meter Brust in 58,07 - seine schnellste Zeit ohne Hightech-Anzug - und Jenny Mensing (Wiesbaden) in 2:05,61 Minuten über 200 Meter Rücken.

Ein Kuriosum mit gleich drei Meistern bot das Rennen über 50 Meter Rücken. Lokalmatador Lukas Nattmann, Stefan Herbst (Leipzig) und Jan-Philip Glania (Frankfurt/Main) schlugen zeitgleich in 24,56 an.

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