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Tennisturnier in Luxemburg Kockelscheuer Finale Jelena Ostapenko - Clara Tauson

Tennis : Tennis: Dänin Tauson gewinnt in Luxemburg

Titelverteidigerin Jelena Ostapenko hat es nicht geschafft: Die 24-jährige Lettin hat das Finale des WTA-Turniers in Luxemburg am Sonntag gegen die 18-jährige Dänin Clara Tauson verloren.

Zwei Löwinnen mit großem Kämpferherz schenkten sich nichts: Nach 2:03 Stunden reckte die erst 18-jährige Dänin Clara Tauson die Faust in die Höhe – geschafft! Bei ihrer ersten Teilnahme in Luxemburg gewann sie das Finale des WTA-Turniers gegen Jelena Osta­penko mit 6:3, 4:6, 6:4. Es war ein hochklassiges, teilweise spektakuläres Endspiel vor fast voller Halle im CK Sportcenter Kockelscheuer, das die Tennis-Fans begeisterte.

Tauson erwischte den besseren Start, ihr gelang im ersten Satz ein frühes Break, das sie bis zum 6:3 nach 29 Minuten hielt. Die Titelverteidigerin hatte große Probleme mit dem Aufschlag der Dänin und leistete sich viele leichte Fehler. „Ich bin enttäuscht, dass ich nicht mein bestes Niveau zeigen konnte“, sagte sie bei der Siegerehrung. Die Lettin kämpfte sich zwar zurück ins Spiel, gewann den zweiten Durchgang mit 6:4 und hielt auch im dritten Satz bis zum 4:4 mit, doch Tauson ließ nicht nach und breakte Ostapenko zum 5:4. Sie verwandelte den zweiten Matchball zum 6:4 nach 2:03 Stunden – genauso lange dauerte ihr Halbfinalspiel.

Gegen die Tschechin Marketa Vondrousova schlug die Dänin stark auf und agierte besonders mit ihrer Vorhand sehr druckvoll. Nach 49 Minuten gewann die 18-Jährige den ersten Satz mit 6:4. Danach übernahm Vondrousova, die im Viertelfinale die Belgierin Elise Mertens mit 7:5, 6:2 aus dem Turnier geworfen hatte, das Zepter und sicherte sich Durchgang zwei klar mit 6:2. Der dritte Satz war dann wieder hart umkämpft, Tauson gelang das entscheidende Break zum 5:4 mit einer krachenden Vorhand.

Ostapenko setzte sich im Halbfinale in zwei Sätzen mit 6:1, 7:6 (7:4) gegen die 22-jährige Russin Liudmila Samsonova durch. Die 24-Jährige begann souverän, führte mit 6:1 und 5:1, ehe Samsonova sich zurück in die Partie kämpfte und nach zwei Breaks auf einmal mit 6:5 führte. Doch Ostapenko kam in den Tie-
break, drehte einen 1:4-Rückstand und sicherte sich den Tiebreak nach 1:25 Stunden Spielzeit  mit 7:4. Samsonova hatte im Viertelfinale die topgesetzte Plympiasiegerin Belinda Bencic (Schweiz) überraschend klar mit 6:1, 6:4 besiegt.

In der Doppel-Konkurrenz gab es einen belgischen Erfolg: Greet Minnen/Alison Van Uytvanck besiegten im Finale das Duo Erin Routliffe/Kimberley Zimmermann (Neuseeland/Belgien) mit 6:3, 6:3.