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Vier deutsche Boote rudern ins EM-Finale

Vier deutsche Boote rudern ins EM-Finale

Die deutschen Ruderer haben auch am zweiten EM-Tag in Portugal durch gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Vier von fünf Booten setzten sich auf der Regatta-Strecke von Montemor-o-Velho in Portugal im Halbfinale durch und qualifizierten sich für die Finalläufe.

Lediglich Sophie Dunsing musste sich im Frauen-Einer der Konkurrenz beugen und konnte sich nicht für das A-Finale qualifizieren. Dunsing kam in einem stark besetzten Halbfinale als Fünfte ins Ziel. Souverän gelang dagegen dem Leichtgewichts-Vierer der Männer der Finaleinzug, denn Bastian Seibt, Jost Schömann-Finck, Jochen Kühner, Martin Kühner ließen als Erste die Konkurrenz aus Polen und Italien hinter sich. Als Halbfinal-Zweite erreichten Linus Lichtschlag und Lars Hartig im Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier das Ziel, auch der Männer-Doppelvierer mit Hans Gruhne, Tim Grohmann, Lauritz Schoof, Mathias Rocher zog als Zweiter ins A-Finale ein.

Schon am ersten Tag gab es für die Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) viel Grund zum Jubeln. Mit insgesamt acht Vorlaufsiegen in den 14 olympischen Klassen dominierten die deutschen Boote die kontinentalen Wettkämpfe am Freitag. Das DRV-Paradeboot, der Deutschland-Achter, meisterte die Aufgabe auf der 2000-Meter- Distanz durch einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg über die Konkurrenz aus der Ukraine und Estland.

Erstmals seit Wiedereinführung der EM im Jahr 2007 nahm der DRV mit einem großen Aufgebot an der EM teil. Damit soll die lange Wettkampfpause zwischen dem Weltcup-Finale auf dem Luzerner Rotsee Anfang Juli und der WM Anfang November in Neuseeland überbrückt werden. Als Gradmesser für die Form der deutschen WM-Starter taugt die kontinentale Regatta jedoch nur bedingt: So verzichtete der zurzeit dominierende Weltcup-Gesamtsieger England auf einen Start in Portugal.