Volleyball: Friedrichshafen vor 12. Titel

Volleyball: Friedrichshafen vor 12. Titel

Der VfB Friedrichshafen hat auch das zweite Finalspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft beim SCC Berlin gewonnen und braucht nur noch einen Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Das Team von Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu setzte sich nach einem spannenden Match mit 3:2 (25:22, 25:17, 23:25, 18:25, 15:9) durch, nachdem es schon die erste Partie zu Hause mit 3:1 für sich entschieden hatte.

Ein weiterer Sieg am Samstag in Friedrichshafen würde dem VfB in der Serie „Best of Five“ bereits den zwölften Meistertitel - den siebenten nacheinander - sichern. Dem SCC Berlin nutzten am Ende weder der Heimvorteil noch die tolle Kulisse von 7111 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle etwas.

Die Berliner, die den Bundesliga-Zuschauerrekord von 8045 aus dem März diesen Jahres verfehlten, wehrten sich nach Kräften. Doch die Mannschaft des australischen Trainers Mark Lebedew konnte in den beiden ersten Sätzen einen 12:8- und einen 9:5-Vorsprung nicht nutzen. Friedrichshafen wirkte in den entscheidenden Situationen reifer. Der starke Gäste-Block kaufte besonders Berlins-Topangreifer Salvador Hidalgo Oliva immer wieder den Schneid ab. Aus 18 Angriffen in den Durchgängen eins und zwei machte der Kubaner nur fünf Punkte.

Der SCC, dessen dritter und letzter Meistertitel aus dem Jahr 2004 datiert, kämpfte mit Hilfe seiner euphorischen Fans danach jedoch aufopferungsvoll. Am Ende aber zeigte der Champions-League-Sieger von 2007 die besseren Nerven und entschied nach insgesamt 122 Minuten den Tiebreak für sich.