Volleyball-Verband: Rückenwind für Heim-EM 2013

Volleyball-Verband: Rückenwind für Heim-EM 2013

Nach dem starken EM-Auftritt von Angelina Grün und Co. blickt der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) voller Zuversicht auf die Heim-Titelkämpfe im Jahr 2013.

„Das war natürlich der optimale Rückenwind für unsere Heim-EM in zwei Jahren. Das war eine tolle Werbung“, sagte DVV-Präsident Werner von Moltke der Nachrichtenagentur dpa. Im September 2013 werden die kontinentalen Titelkämpfe in Deutschland und der Schweiz ausgetragen. Neben Zürich sind Schwerin, Dresden und das ostwestfälische Halle die Spielorte. Die Finalspiele finden in Berlin statt.

„Wir gehen die Heim-EM jetzt mit voller Kraft an“, sagte von Moltke nach den erfolgreichen Titelkämpfen, bei denen die DVV-Frauen mit Silber hinter Gastgeber Serbien so gut wie nie seit der deutschen Einheit abgeschnitten hatten. „Wir wollen demnächst die Werbetrommel anwerfen.“

Bei der Heim-EM vom 6. bis 15. September 2013 sollen die Vorrundenspiele in Zürich, Halle, Schwerin und Dresden ausgetragen werden. Halle und Zürich werden auch Schauplatz der Partien in der Zwischenrunde sein. Die beiden Halbfinal-Spielen sowie die Finalpartien um die Medaillen steigen in Berlin.

„2007 waren wir Sechster, 2009 Vierter, jetzt sind wir Zweiter geworden. Wenn wir unsere Arbeit so gut fortsetzen, dann können wir uns auf die EM 2013 in Deutschland sehr freuen“, sagte Felix Koslowski, Co-Trainer der Nationalmannschaft. Und von Moltke fügte scherzhaft hinzu: „Wir haben mit den Serben vereinbart, dass sie wieder ins Finale kommen. Und dass wir sie dann schlagen.“

Mit ihrem starken EM-Auftritt haben sich die deutschen Volleyball-Frauen wieder einen Platz unter den zehn besten Mannschaften der Welt gesichert. Nach zuvor Platz elf belegt der EM-Zweite unter Bundestrainer Giovanni Guidetti nun den neunten Rang der Weltrangliste, teilte der DVV auf seiner Homepage mit. Angelina Grün und Co. sind damit hinter Weltmeister Russland, Europameister Serbien und Italien die viertbeste europäische Nation. Dies könne für Olympia eventuell noch „Gold“ wert sein, da an der letzten Qualifikationsmöglichkeit im Mai maximal die viertbeste europäische Nation teilnehmen könne, hieß es.

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