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Volleyballer vor Weltliga-Aus: 1:3 gegen Russland

Volleyballer vor Weltliga-Aus: 1:3 gegen Russland

Die deutschen Volleyballer haben den Einzug in die Finalrunde der Weltliga so gut wie verpasst. Einen Tag nach der knappen 2:3-Niederlage gegen Russland musste sich die DVV-Auswahl dem weiterhin ungeschlagenen Titelanwärter trotz einer Klasse-Leistung erneut geschlagen geben.

Nach der 1:3 (29:27, 20:25, 17:25, 26:28)-Niederlage in Berlin ist die Endrunde vom 6. bis 10. Juli in Danzig für die Mannschaft von Bundestrainer Raúl Lozano in weite Ferne gerückt. Mit neun Punkten haben die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) im Fernduell mit Hauptkonkurrent Bulgarien praktisch keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Punktbeste Spieler beim DVV waren Jochen Schöps und Robert Kromm mit je 14 Zählern. Zum Abschluss der Vorrunden-Gruppe B bestreitet die DVV-Auswahl am kommenden Wochenende in Stuttgart zwei Spiele gegen Japan.

Anders als am Donnerstag, als das DVV-Team den favorisierten Russen im ersten Satz hoffnungslos unterlegen war, gelang diesmal ein Klasse-Auftakt. Diagonalangreifer Schöps brachte die „russischen Riesen“ mit dynamischen Attacken in größte Verlegenheit und sein Team zwischenzeitlich mit sechs Punkten in Front. Der letztjährige Weltliga-Zweite holte zwar auf, doch mit dem vierten Satzball entschieden die Lozano-Schützlinge den ersten Durchgang nach 34 Minuten mit 29:27 für sich.

Die deutschen Männer, die erneut auf Stammkräfte wie Angreifer Georg Grozer und Kapitän Björn Andrae verzichten mussten, setzten im zweiten Satz ihre starke Leistung fort, konnten aber aus den vielen Fehlern der unkonzentriert spielenden Russen kein Kapital schlagen. Mit 25:20 gelang dem Favoriten der Satzausgleich.

Die beiden Russland-Profis Schöps und Kromm trieben die DVV-Auswahl weiter voran, die aber immer seltener eine Lücke in der gegnerischen Blockabwehr fand. Trotz des 17:25 im dritten Satz gab sich die deutsche Mannschaft nicht auf und lag im vierten Satz lange in Front. Erst bei den letzten Ballwechseln wehrten die Russen den drohenden fünften Satz ab und machten mit 28:26 den Sieg perfekt.