Wasserballer plagen Personalsorgen

Wasserballer plagen Personalsorgen

Vor dem WM-Gruppenfinale gegen Vize-Europameister Italien sind die Personalsorgen der deutschen Wasserballer größer geworden. Sechs der 13 Spieler sind verletzt oder krank, berichtete Bundestrainer Hagen Stamm.

„Ein paar müssen wir finden und halt ins Wasser schmeißen“, sagte Stamm lakonisch. Gegen Italien muss ein Sieg her, um bei der Schwimm-WM Gruppensieger zu werden und sich direkt für das Viertelfinale zu qualifizieren. So könnte der WM-Sechste von 2009 Topfavorit und Titelverteidiger Serbien in der Runde der letzten Acht aus dem Weg zu gehen.

Center Florian Naroska fällt mit seiner Bizeps-Verletzung trotz chinesischer Heilbehandlung weiter aus. „Wir haben Tests gemacht, aber er bringt keinen Druck hinter seinen Wurf“, berichtete Stamm. Fraglich ist der Einsatz von Sohn Marko (Kreislaufprobleme). Erst kurz vor dem Spiel soll entschieden werden, ob Torhüter-Urgestein Alexandr Tchigir (Adduktorenprobleme) dabei sein kann. Leicht gebessert haben sich die Magen-Darm-Probleme von Tobias Kreuzmann. Angeschlagen sind weiterhin Andreas Schlotterbeck und Fabian Schroedter.

Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage gegen Italien würde in einer Achtelfinale-Runde zunächst Japan warten - für Stamm ein unangenehmer Gegner. „Die muss man auch erstmal schlagen. Unsere Fußballfrauen haben da ja auch schlechte Erfahrungen gemacht.“