Wasserspringer hoffen auf weitere Olympia-Plätze

Wasserspringer hoffen auf weitere Olympia-Plätze

Die deutschen Wasserspringer um den wieder einsatzbereiten Patrick Hausding kämpfen in London um weitere Olympia-Startplätze. Beim Weltcup im Aquatic Center des Olympiaparks sollen zusätzliche sechs Quotenplätze für die Sommerspiele gebucht werden.

„Wir wollen mit einer maximalen Ausbeute an Startplätzen zu Olympia nach London reisen“, sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. „Unsere Chancen stehen nicht schlecht, dass wir dies auch erreichen werden.“

Mit Ausnahme der an einer Viruserkrankung leidenden Uschi Freitag (Aachen) steht Buschkow das stärkste Aufgebot zur Verfügung. Mit dabei ist auch Europameister Hausding der am vergangenen Wochenende beim Grand Prix in Rostock beim Turmspringen die Plattform berührte, die Kontrolle verlor und bei einem Bauchplatscher Prellungen am ganzen Körper erlitt. Der Berliner Vorzeigespringer wird wie Sascha Klein aus Riesa aber auf seine Paradedisziplin Turm verzichten.

Ein halbes Dutzend Startrechte haben die deutschen Springer bereits bei EM und WM im vergangenen Jahr gesichert. Nun können sechs weitere Plätze gebucht werden: Je einen zweiten Startplatz in den Einzelkonkurrenzen sowie im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett bei Männern und Frauen. Im Einzel ist dafür mindestens Rang 18 nötig. Bei den Synchronpaaren geht es um vier freie Plätze.

Eine zusätzlich Chance bietet sich im Einzel auch zum Abschluss des Weltcups am kommenden Samstag (26. Februar), wenn noch offene Plätze in Form einer Art Überhangmandate vergeben werden.

Ergebnisse